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-Archiv
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Afghanistan-Newsletter
Afghanistan Kompakt
In unserem Newsletter "Afghanistan Kompakt" berichten wir regelmäßig über
Afghaninnen und Afghanen, die in ihre Heimat zurückgekehrt sind, und über ihren Einstieg in den Arbeitsmarkt. Zudem informieren wir über die Ausbildungsprojekte im Handwerk und Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, die AGEF in Kabul und in den Provinzen durchführt.
Ausgaben 2008
Afghanistan Kompakt81.pdf
Afghanistan Kompakt80.pdf
Afghanistan Kompakt79.pdf
Afghanistan Kompakt78.pdf
Afghanistan Kompakt77.pdf
Ausgaben 2007
Afghanistan Kompakt76.pdf
Afghanistan Kompakt75.pdf
Afghanistan Kompakt74.pdf
Afghanistan Kompakt73.pdf
Afghanistan Kompakt72.pdf
Afghanistan Kompakt71.pdf
Afghanistan Kompakt70.pdf
Möchten Sie die aktuelle Ausgabe des "Afghanistan Kompakt" regelmäßig per Email erhalten? Oder möchten Sie auf eine Ausgabe aus den Jahren 2002 bis 2006 zurückgreifen? Bitte schreiben Sie an afghanistan@agef.de.
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BMZ fördert Exportmöglichkeiten afghanischer Unternehmen
Erfolgreiche afghanische Teppichfirmen auf der DOMOTEX in Hannover
Zum ersten Mal präsentierten sich afghanische Teppichfirmen auf der internationalen Heimtextilmesse Domotex in Hannover mit einem Gemeinschaftsstand. Damit haben die Firmen erfolgreich Werbung für afghanische Produkte gemacht. Denn beim Messepublikum stieß der afghanische Messeauftritt auf derart großes Interesse, dass bereits am ersten Tag ein erheblicher Teil seiner Kollektion verkauft werden konnte. An diesem Erfolg haben nicht zuletzt die Frauen teil, für die die Teppichproduktion und -vermarktung eine wichtige Einkommensquelle bedeutet. Am Stand der "Afghan Women Business Federation" konnten sich die Messegäste von der Kunstfertigkeit der Teppiche ein Bild machen, die von Unternehmerinnen angeboten und von Produzentinnen hergestellt werden.
Dabei setzen die Teppichproduzentinnen und -produzenten nicht nur auf die Jahrhunderte alte Tradition, sondern gehen neue Wege. Die Jury des Domotex-Preises hielt das für auszeichnungswürdig. Sie verlieh den Preis für das "beste moderne Teppichdesign" an die afghanische Firma Zinnat Rugs Manufacturing CO., die auf der Messe durch ihren Geschäftsführer Herrn Haji Muhammad Nabi vertreten wurde.
Mit dem Ziel, die Export- und Konkurrenzfähigkeit afghanischer Produkte zu stärken und Einkommen zu schaffen, unterstützt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit bislang rund 2 Millionen Euro an Technischer Zusammenarbeit die Einrichtung der Export Promotion Agency of Afghanistan (EPAA), die 2007 ihre Arbeit in Kabul aufgenommen hat. Bis Ende 2008 sollen rund 400 Unternehmen von den verbesserten Exportmöglichkeiten profitieren.
Quelle: Pressemitteilung des BMZ, 15.01.2008 |
Großes Lob zum Abschluss der Kfz-Ausbildung in Kabul
Feierliche Übergabe der Zertifikate durch Prof. Dr. Schleicher von der Daimler AG
Für die Absolventen der Kfz-Ausbildung in Kabul fand Herr Prof. Dr. Schleicher von der Daimler AG bei seinem Besuch Anfang Oktober 2007 anerkennende Worte. In seiner Ansprache zur Übergabe der Abschlusszertifikate lobte er die Lernbereitschaft der Teilnehmer und ihre hohe Motivation, sich mit der neuen Qualifizierung dem afghanischen Arbeitsmarkt zu stellen. Insgesamt wurden bisher über 150 Absolventen ausgebildet.
Seit 2002 werden von AGEF in der German Automotive Academy Afghanistan (GAAA) ‚Gottlieb Daimler’ in Kooperation mit dem THW rückkehrende Afghanen sowie einheimische Jobsuchende in der Wartung und Reparatur von Fahrzeugen ausgebildet. Unterstützt wird das Projekt durch die Daimler AG, die eine qualitativ hochwertige Ausbildungswerkstatt mit Materialien und Werkzeugen zur Verfügung stellt, mit der die Ausstattung der THW-Werkstatt komplettiert wurde.
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Kfz-Ausbildung haben die jungen Männer ihre Jobchancen auf dem afghanischen Arbeitsmarkt erheblich verbessert. Unterstützt durch die Vermittlungstätigkeiten von AGEF ist ein Großteil der Teilnehmer bereits in Kabuler Autowerkstätten tätig.
Übergabe der Zeugnisse an die Absolventen der Kfz-Ausbildung
Nach seinem Besuch der GAAA übergab Prof. Dr. Schleicher zudem einen Mercedes Sprinter-Transporter an das „Afghanistan National Olympic Committee“. Der Transporter ist ein Geschenk des Deutschen Olympischen Komitees (NOK) an das afghanische NOK. Neben offiziellen NOK-Vertretern war auch die afghanische U16-Fussballnationalmannschaft mit ihrem Trainerteam vertreten.
Das Team der afghanischen Jugendnationalmannschaft
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Qualifizierungsmaßnahmen in Afghanistan 2008
Englisch- und Computerkurse,
Einführungen ins Büromanagement und in die Buchhaltung
Im Laufe des Jahres 2008 werden im Rahmen des Programms „Return to Employment in Afghanistan“ (REA) an den Standorten Kabul, Herat, Kandahar, Paktia, Kundoz und Mazar-e-Sharif insgesamt 146 Qualifizierungskurse stattfinden. Sie richten sich an Afghaninnen und Afghanen, die in ihre Heimat zurückkehren, sowie an lokale Arbeitssuchende. Neben Englisch- und Computerkursen können auch Einführungen ins Büromanagement und in die Buchhaltung belegt werden.
Die Kurse verstehen sich als berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahmen und umfassen bei einer Dauer von drei Monaten täglich ein bis zwei Unterrichtsstunden. Nach Abschluss der Qualifizierung werden die Teilnehmer von AGEF-Mitarbeitern bei der Suche nach einer ihrer Eignung entsprechenden Stelle unterstützt.
Ein weiterer Schwerpunkt im Rahmen des REA-Programms liegt im Bereich der Handwerksausbildung. Über das entsprechende Kursprogramm werden wir Sie an dieser Stelle in Kürze informieren.
Die Teilnahme an allen AGEF-Bildungsangeboten in Afghanistan ist kostenlos. Für Frauen sind in der Regel separate Kurse verfügbar. Nähere Informationen zu Kursbeginn und Teilnahmevoraussetzungen finden Sie in unserem Kalender.
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VR China investiert in afghanischen Kupferabbau
Gebot höher als erwartet / Aynak gehört zu den größten Lagerstätten der Welt
Köln (bfai) - Der Rohstoff- und Bergbau-Konzern China Metallurgical Group wird in Afghanistan eines der größten Kupfervorkommen der Welt abbauen. Den entsprechenden Zuschlag erhielt die Gruppe Mitte November von der Regierung in Kabul. Sie konnte sich gegen starke internationale Konkurrenz durchsetzen. Es wird geschätzt, dass sich in der Lagerstätte Aynak etwa 13 Mio. t des roten Metalls finden.
Das Staatsunternehmen China Metallurgical Group Corp. hat den Zuschlag erhalten, in Afghanistan eine der größten Kupferlagerstätten der Welt zu entwickeln. Mit seinem Gebot in Höhe von 2,87 Mrd. US$ konnte der chinesische Rohstoff- und Bergbau-Konzern die Konkurrenz aus Kanada, den USA, Russland und Großbritannien aus dem Rennen werfen. Die Lagerstätte befindet sich im Südosten der afghanischen Hauptstadt Kabul, die Kapazitätsgröße wird auf 13 Mio. t Kupfer geschätzt.
Um das rote Metall abbauen zu können, muss die Lagerstätte verkehrstechnisch angeschlossen werden, zudem fehlt es an Energie. Deshalb wird China Metallurgical ein 400 MW Kraftwerk etwa 280 km nördlich von Kabul bauen. Die Kohlereserven in dieser Gegend, die für das Kraftwerk gebraucht werden, reichen für die nächsten 50 Jahre, hob die chinesische Seite hervor.
Der Rohstoff- und Bergbau-Konzern China Metallurgical Group Corp kündigte an, dass eine Durchführbarkeitsstudie für die Ausbeutung der Erzlagerstätte Aynak binnen weniger Monate fertig gestellt sein soll. Den Plänen der Gesellschaft zufolge sollen in Aynak jährlich 200.000 t raffiniertes Kupfer im Jahr hergestellt werden. Mit dem Beginn der Bauarbeiten wird in sechs bis zwölf Monaten gerechnet. Der Konzern verfolgt das Projekt bereits seit mehr als fünf Jahren. Die Gegend um Aynak gilt als relativ sicher.[...]
Vollständiger Artikel unter Quelle: Bundesagentur für Außenwirtschaft, 26.11.2007
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News on TeleGeography
Afghan Wireless Completes Microwave Ring
Afghan Wireless has announced the completion of a 2,500km STM1 microwave ring, which passes through 18 provinces. The new backbone connects cities including Mazar, Takhar, Badakshan, Kunduz, Kabul, Kandahar and Spinboldak. The ring extends west from Kandahar, passing through Hilmand, Nimroz and Farah to reach Herat. It also runs from Herat to Mazar via Badghees, Faryab and Jawjan provinces. In the East, the ring connects Kabul to Jalalabad and Turkham Border along with the Kunar Valley. It also connects Gardez and Khost in the South East of the country. Afghan Wireless claims to be the only telecoms company providing microwave connectivity to the Uzbekistan, Tajakistan and Pakistan borders. It also connects to the Iranian border in the west. Prior to the new network being lit, cities such as Herat were connected via VSAT connections.
Source: TeleGeography, 30th October 2007
www.telegeography.com |
Informationsveranstaltungen zum Berufseinstieg in Afghanistan
Aktuelle Wirtschaftsentwicklung und Perspektiven des beruflichen Einstiegs
Im November und Dezember 2007 führte AGEF in Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München insgesamt acht Informationsveranstaltungen für Afghaninnen und Afghanen sowie für Migrationsberaterinnen und -berater durch. Die Veranstaltungen fanden in Kooperation mit dem Flüchtlingszentrum Hamburg, dem Evangelischen Flüchtlingsreferat in Düsseldorf, der Caritas Frankfurt, dem Evangelischen Migrationsdienst in Württemberg e.V. sowie Coming Home in München statt.
Im Mittelpunkt standen die neuesten Entwicklungen in der afghanischen Wirtschaft und die sich daraus ergebenden beruflichen Einstiegsmöglichkeiten für rückkehrende Afghaninnen und Afghanen. Trotz der teilweise angespannten Sicherheitslage in einigen Regionen entwickeln sich einige Branchen so positiv, dass eine gesteigerten Nachfrage nach Personal besteht. Hierzu zählt der Sektor der privaten Banken, im Bereich der Telekommunikation der neue Mobilfunkanbieter „Etisalat“ sowie die in diesem Herbst gestartete Fluggesellschaft „Safi Airways“. Gesucht werden vor allem Mitarbeiter mit technischem Know-how, aber auch Personal mit Englisch- und Computerkenntnissen, in der Buchhaltung, der Bürokommunikation und im Management.
Die Teilnehmenden erhielten zudem ausführliche Informationen über das Beschäftigungsförderprogramm „Return to Employment in Afghanistan“ (REA), welches AGEF seit 2002 in Afghanistan durchführt. Das Programm bietet Information und Beratung im Rückkehrer Service Center (RSC) in Kabul sowie Qualifizierungs- und Trainingsmaßnahmen in den AGEF-Ausbildungseinrichtungen in vielen Städten Afghanistans. Auch im Laufe des Jahres 2008 werden an den verschiedenen Standorten in Afghanistan wieder Ausbildungen für Kfz-Mechaniker, Schreiner, Maurer, Maler, Klempner und Elektriker etc. angeboten wie auch Qualifizierungen im Bereich von Computer- und Englischkenntnissen. Afghaninnen und Afghanen, die eine langfristige Rückkehr in ihr Heimatland planen, können diese Angebote in Anspruch nehmen.
Für weitere Fragen zu den Aktivitäten von AGEF in Afghanistan oder für persönliche Beratungen stehen Ihnen unsere Mitarbeiter jederzeit gern zur Verfügung.
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Beruflicher Einstieg in Afghanistan
Treffen Sie uns bei Informationsveranstaltungen in
München, Dietzenbach, Berlin, Hamburg, Hannover und Dortmund
Ein Mitarbeiter von AGEF Afghanistan berichtet über die aktuelle Wirtschafts-
entwicklung, Chancen des beruflichen Einstiegs sowie Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten in Afghanistan. Zudem stellt er die Unterstützung durch das Programm „Return to Employment in Afghanistan" (REA) in Deutschland und Afghanistan vor.
Alle Afghaninnen und Afghanen, die sich für aktuelle Informationen zu Ihrem Land interessieren, sind zu den Veranstaltungen auf Dari herzlich eingeladen:
09.04.2008 in München
10.04.2008 in Dietzenbach (Frankfurt)
12.04.2008 in Berlin
14.04.2008 in Hamburg
16.04.2008 in Hannover
17.04.2008 in Dortmund
Informationen für Beraterinnen und Berater:
09.04.2008 in München
10.04.2008 in Dietzenbach (Frankfurt)
17.04.2008 in Dortmund
Weitere Informationen erhalten Sie unter dem Kalender sowie unter Tel. 030-501085-18.
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Filmvorführungen an der Kulturgesellschaft Herat
Die Kulturgesellschaft Herat zeigt aktuelle deutsche Filme
Filmvorführungen
ganzjährig fortlaufend
Afghanisch-deutsche Kulturgesellschaft Herat
Eintritt frei
+93 799 313922
program@kabul.goethe.org
Im Sommer 2005 hat sich die afghanisch-deutsche Kulturgesellschaft gegründet, in der sich an Deutschland interessierte junge Studenten/innen und Lehrende der Herat University zusammengefunden haben.
Dieses Publikum ist sehr an deutschen Filmen interessiert. In Herat sind deutsche Filme weder käuflich zu erwerben noch im Fernsehen zu sehen. Deswegen zeigt die Kulturgesellschaft Herat Filme aus dem Archiv des Goethe-Instituts.
Im Jahr 2006 begann die deutsche Filmreihe mit dem Kurzfilmpaket "Kurz und Gut" sowie mit Fußballfilmen zur Fußballweltmeisterschaft, die durch eine örtliche Fußballausstellung sowie die Fußball-Fotoausstellung "Weltsprache Fußball" des Goethe-Instituts begleitet wurde.
Quelle: Goethe-Institut Afghanistan |
Information from the Afghan Ministry for Commerce
Private sector policy consultation
The Ministry of Commerce has just completed a major private sector consultation exercise, asking Afghan construction companies about their experiences with public procurement contracting. Over a period of a month, a team from the Internal Trade department interviewed owners and managers of more than 150 companies.
The purpose of the survey was to gather evidence as the Ministry explores policy options to facilitate access to public procurement contracts for Afghan enterprises. The Ministry is now preparing a policy options paper, which will be presented to relevant stakeholders in the near future.
http://www.commerce.gov.af/information.asp |
Afghanistan Newsletter
Neue Ausgabe des „Afghanistan Kompakt“
In der 76. Ausgabe des Newsletters Afghanistan Kompakt berichten wir über die afghanische Ausbildungsinitiative „National Skills Development Programme" (NSDP), innerhalb dieser AGEF Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen in den Provinzen Kunduz, Takhar, Baghlan und Badakhshan durchführte. Zudem lernen Sie eine junge afghanische Familie kennen, die nach sieben Jahren in Deutschland in ihre Heimatstadt Kabul zurückkehrte, um dort einen Neuanfang zu wagen.
Diese und alle weiteren Ausgaben des „Afghanistan Kompakt“ aus 2007 finden Sie in unserem Archiv.
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Economic Development in Telecommunication
In Afghanistan, cellphone use rising
KABUL, Afghanistan — About 150,000 people subscribe to cellphone service each month in Afghanistan and there's "no end in sight" to the growth, the country's communications minister said Tuesday.
Speaking after the launch of the nation's fourth cellphone service provider, Amirzai Sangin predicted the telecommunication and information technology sector would "be the engine of growth for Afghanistan."
Afghanistan's economy is growing quickly, due mostly to the infusion of foreign aid since the downfall of the Taliban in 2001. But the country's living standards are among the lowest in the world and it faces mounting security problems.
Read full article…USA Today
By Chris Brummitt, Associated Press, 29.08.2007
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Positive Economic Development
UN: Afghanistan's cereal production doubled since Taliban fall
ROME: Afghanistan's cereal production has more than doubled in the six years since the fall of the Taliban regime, thanks mainly to good weather and the development work of aid organizations, a U.N. food agency said Monday.
Despite continuing violence in the country, Afghanistan's cereal output is expected to reach 4.6 million tons in 2007, compared with 2 million tons in 2001, when a U.S.-led invasion drove the Taliban from power, the U.N. Food and Agriculture Organization said.
Although Afghanistan is nearing self-sufficiency, it will still need to import 700,000 tons of cereals in 2007-08 to cover its needs, with 600,000 tons being purchased on world markets and the rest provided as food aid, the Rome-based agency said in a statement.
Aside from several consecutive years of generally favorable weather, the statement also credited the increase on projects run by the agency, which employs 400 staff in the country, and by other aid groups.
The agency cited projects including the creation of an Afghan seed industry, restoration of irrigation systems and substitution of the country's huge poppy cultivation, which accounted last year for more than 90 percent of the world's heroin supply.
The Associated Press, August 6, 2007
QUELLE:
International Herald Tribune/Europe |
Afghanistans Wirtschaft könnte 2007/08 stärker wachsen
Hohe Abhängigkeit von Wetter und Gebergeldern
Teheran/Kabul (bfai) - Das afghanische Wirtschaftswachstum könnte im Finanzjahr 2007/08 eine Größenordnung von 12% erreichen, nach 8% im Jahr zuvor. Die positive Einschätzung stützt sich vornehmlich auf das Wetter, das mit zumindest durchschnittlichen Niederschlägen die Landwirtschaft wieder beleben soll. Nennenswerte Verbesserungen in den Lebensbedingungen für die Bevölkerung sind mittelfristig allerdings kaum zu erwarten. (Kontaktanschriften)
Nach Einschätzung der britischen Economist Intelligence Unit (EIU) sind andere Wirtschaftssektoren weiterhin kaum präsent. Das Handelsbilanzdefizit wird für 2008/09 auf rund 3 Mrd. US$ veranschlagt. Dabei übersteigen die Warenimporte die offiziellen Exporte (ohne Drogen). Afghanistan hat eine Reihe exportfähiger Bodenschätze. Eine nennenswerte kommerzielle Ausbeutung ist allerdings noch nicht in Sicht. Für die traditionellen afghanischen Ausfuhrgüter wie Teppiche und Trockenfrüchte sind die Potenziale begrenzt. Positiv könnte sich der Transithandel mit Zentralasien und Iran auswirken.
Die Entwicklung der Wechselkurse bereitet Sorgen: Die Afghani gewann in den letzten Jahren an Wert, was auf die umfangreichen Zuflüsse von Entwicklungsgeldern und Einnahmen aus dem Drogengeschäft zurückgeführt wird. Eine starke Währung, so die Befürchtung, könne das Entstehen und Wachsen einer lokalen Industriebasis - und damit die Beschäftigungslage - gefährden, die Importe begünstigen und Exporte verteuern.
Die bisherigen Fortschritte in den Wirtschaftsreformen Afghanistans gelten als langsam, aber messbar. Haushaltsabläufe sind gestrafft worden. Die Regierung hat akzeptiert, dass eine Verschuldung gegenüber dem Bankensystem kontraproduktiv ist. Die Einnahmen aus Zöllen und anderen Quellen konnten gesteigert werden - 2005/06 beliefen sich diese aber erst auf 5,3% des Bruttoinlandsproduktes. Die Steigerung der Staatseinnahmen hat höchste Priorität, um die Abhängigkeit des Landes von Gebergeldern zu mindern. Die öffentlichen Ausgaben sollen 2006/07 um über 20% auf ungefähr 2 Mrd. $ steigen, was zu einem hohen Ungleichgewicht im Haushalt führt. Problematisch ist die unzureichende Ausschöpfung des Entwicklungshaushalts.
Die durchschnittliche Teuerungsrate wird für 2006/07 auf 9% veranschlagt. Die weitere Entwicklung hängt in hohem Maße vom Wetter beziehungsweise von den landwirtschaftlichen Erträge sowie von den internationalen Ölpreisen ab.
Einen hohen Reformbedarf gibt es in den nächsten Jahren bei der afghanischen Zentralbank, die sich aus dem kommerziellen Bankengeschäft verabschieden will. Diese und weitere Reformschritte sollen in der "Afghanistan National Development Strategy (ANDS)" aufgezeigt werden, ein Dokument, das die laufende "Interim Afghanistan National Development Strategy (I-ANDS)" ersetzen soll.
Makroökonomische Daten für Afghanistan:
| 2003/04 | 2004/05 | 2005/06 | | Bevölkerung (Mio.) | 24,0 | 24,5 | 24,8 | | BIP (Mio. US$; ohne Opiumprod.) | 4.585 | 5.971 | 7.309 | | BIP-Wachstum in %; real | 15,7 | 8,0 | 14,5 | | Verbraucherpreise für Kabul; Steigerung in % | 24,1 | 13,2 | 12,3 | | Warenexporte, fob (Mio. US$, einschl. Reexporte) 2) | 1.893 | 1.642 | 1.600 | | Warenimporte, fob (Mio. US$) | 3.786 | 3.873 | 4.222 | | Leistungsbilanz (Mio. US$; o. Zuschüsse) | -2.336 | -2.701 | -3.115 | | Devisenreserven (Mio. US$) | 820 | 1.283 | 1.662 | | Auslandsverschuldung (% des BIP) 3) | 14,6 | 12,8 | 11,6 | | Debt-service ratio 3) | 4,0 | 5,4 | 5,1 | | Durchschn. Wechselkurs (Afghani:US$) | 49,0 | 47,7 | 49,7 |
Quelle: Bundesagentur für Außenwirtschaft, 04.04.2007
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Investitionen in Afghanistan steigen
Weltbank gewährt Darlehen / Sicherheitslage hemmt Wiederaufbau
Teheran/Kabul (bfai) - Die Investitionen in- und ausländischer Unternehmen in Afghanistan steigen - wenn auch auf niedrigem Niveau. Nach wie vor aber hemmt die angespannte Sicherheitslage die Unternehmer. Die afghanischen Investitionsbehörde AISA ist bemüht, Bürokratie und Hürden bei der Registrierung und der Umsetzung von Vorhaben auszuräumen. Um den Wiederaufbau zu flankieren, hat die Weltbank dem Land ein Darlehen in Höhe von 133,8 Mrd. US$ gewährt.
Nach Angaben der afghanischen Investitionsbehörde AISA haben sich seit 2003 mehr als 6.200 Unternehmen als Investoren in Afghanistan registriert. Das entsprechende Investitionsvolumen wird mit etwa 2,4 Mrd. US$ angegeben. Unter den ausländischen Unternehmen befinden sich weltweit bekannte Marktführer, zum Beispiel DHL, Coca Cola, Siemens, Tobishima Japan, Serena Hotel, British Petroleum, Alfalah Bank, First Microfinance Bank, Air Arabia, Habib Bank, Roshan, Afghan Wireless und Alcatel.
Einige Projekte sind schon ein gutes Stück vorangekommen: So wurde Anfang November 2006 mit der chinesischen Firma ZTE ein Vertrag über den Bau eines 3.300 km langen Glasfaserkabelnetzes abgeschlossen. Das Vorhaben, Fertigstellung in 26 Monaten, erfordert Investitionen in Höhe von 64,5 Mio. US$. Es sind Verbindungen zur Provinz Ghazni und entlang der landesweiten "ring roads" (bis Kandahar, Herat, Balkh und zurück nach Kabul) vorgesehen. Das Netz soll die landesweite Kommunikation verbessern und Verbindungen zu den Nachbarstaaten ermöglichen.
Ein Erfolg ist die Zuckerfabrik in der Provinz Baghlan. Diese hat im November 2006 ihre Produktion wieder aufgenommen, nachdem sie 15 Jahre lang still gestanden hat.. Bisher wird der jährliche Zuckerbedarf (830.000 t) importiert. Die Einfuhrabhängigkeit soll sukzessive abgebaut und 25% des Bedarfs lokal produziert werden. Hinter dem Vorhaben steht die New Baghlan Sugar Comp., ein Public Private Partnership, an dem die afghanische Regierung sowie lokale Investoren beteiligt sind. Deutschland und die Firma KWS Saat haben finanzielle Unterstützung gewährt. Technische Unterstützung ist in Aussicht gestellt. Probleme könnte die Bereitstellung der Zuckerrübenmengen bereiten.
Die Investitionsbehörde AISA ist bemüht, die Effizienz der Investitionsberatung zu steigern. Ihr Angebot reicht von der ersten Beratung bis zur Projektumsetzung und der Registrierung bei der AISA. Ein deutscher CIM-Experte, der gleichzeitig den AISA-Präsidenten berät, Josef Iglhaut, ist ebenfalls vor Ort. CIM ist das Centrum für internationale Migration und Entwicklung, eine Arbeitsgemeinschaft der GTZ und der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung.
Die AISA - mit deutscher Hilfe 2003 gegründet - hat qualifizierte afghanische Rückkehrer als Experten integriert. Sie arbeiten unbürokratisch und unterstützen beim Erwerb von Lizenzen, bei der Grundstücks- und Geschäftspartnersuche sowie bei steuer- und arbeitsbeitsrechtlichen Fragen. Als "One Stop Shop for Investors" und erfolgreich beim "streamlining" des Investitionsverfahrens ist AISA im Februar 2007 von der Weltbank als "No. 1" unter allen südasiatischen Organisationen der Wirtschaftsförderung ausgezeichnet worden.
Das Investitionsklima in Afghanistan hat sich nach einer im vergangenen Jahr veröffentlichten Weltbankstudie zwar leicht verbessert ("The Investment Climate in Afghanistan: Exploiting Opportunities in an Uncertain Environment"), ist aber durch die seit Mitte 2006 instabiler gewordene Sicherheitslage schwieriger geworden. Der Internationale Währungsfonds erwartet im Jahr 2007/2008 ein Wirtschaftswachstum von 12%. Um dieses Ziel zu erreichen und den Lebensstandard der afghanischen Bevölkerung zu erhöhen, werden Investitionen gebraucht.
Nach zwei Jahrzehnten mit Konflikten, seien jetzt signifikante Fortschritte gemacht worden, was die Sicherung des Friedens und den Start der Wiederaufbauarbeiten betrifft, schreibt die Weltbank anlässlich der Vergabe ihres jüngsten Darlehens an Afghanistan. Die Regierung habe wichtige Strukturreformen angepackt, eine neue Währung eingeführt und den Handel liberalisiert, hebt die Organisation positiv hervor. Mit einem Anteil von 80 Mio. US$ ist der größte Teil der Hilfe der öffentlichen Verwaltung und damit dem Institutional Building zugedacht. Weitere 33,4 Mio. US$ fließen an das Finanzministerium, hier muss von allem in die personellen Ressourcen investiert werden.
Quelle: Bundesagentur für Außenwirtschaft, 04.06.2007
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Spielfilme
Wöchentliche Filmvorführungen in Kabul
Jeden Samstag um 19.30 Uhr wird im Goethe-Institut in Kabul ein Spielfilm gezeigt.
Diese Filmreihe dient dazu, den deutschen Film in Afghanistan vorzustellen und afghanischen Filmemachern die Möglichkeit zu geben, ihre Filme zu präsentieren.
Filmvorführungen
jeden Samstag Abend 19.30 Uhr im Goethe-Institut Kabul
Goethe-Institut Kabul, Shahmahmood Street, Wazir Akbar Khan
Der Eintritt ist frei.
+93 799 313922
program@kabul.goethe.org
QUELLE:
Goethe-Institut Kabul Veranstaltungskalender
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Erfolgreich abgeschlossen:
Informationsveranstaltungen zum REA-Programm in ganz Deutschland
Zwischen dem 12. und 22. Juni 2007 führte die Arbeitsgruppe Entwicklung und Fachkräfte gGmbH (AGEF) im Rahmen des Beschäftigungsförderprogramms “Return to Employment in Afghanistan“ (REA) insgesamt neun Informationsveranstaltungen an sieben Standorten in Deutschland durch.
Speziell für die Veranstaltungsreihe war der Leiter des Rückkehrer Service Center (RSC) in Kabul, Herr Khalid Noorzad, nach Deutschland gereist. Er informierte nicht nur Afghaninnen und Afghanen, sondern auch Mitarbeiter von Beratungsstellen und Flüchtlingszentren ausführlich über die Situation in seinem Heimatland und das REA-Programm. Themenschwerpunkte der Veranstaltungen waren besonders die aktuelle Sicherheitslage, neueste Entwicklungen in der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt, berufliche Perspektiven des Wiedereinstiegs in den afghanischen Arbeitsmarkt sowie Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten für Rückkehrerinnen und Rückkehrer durch das REA-Programm.
Es nahmen insgesamt ca. 140 Afghaninnen und Afghanen das Beratungsangebot wahr. Organisatorisch wurden die Veranstaltungen durch folgende Einrichtungen und Vereine unterstützt: Flüchtlingsberatung des Kreises Offenbach, Flüchtlingszentrum Hamburg, Caritas Essen, Afghanisch-deutscher Studentenverein (Frankfurt), Islamisches Zentrum für Exilafghanen in Bayern (München) sowie der Internationale Service der Agentur für Arbeit in Nürnberg und Stuttgart.
Allen engagierten Mitarbeitern und besonders den Besuchern der Veranstaltungen sei herzlich gedankt.
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Unsere aktuellen Zeiten für die telefonische Beratung auf Dari
Seit dem 27. April 2007 haben sich die Zeiten der telefonischen Beratungen auf Dari geändert. Beratungen auf Dari und Deutsch finden dienstags in der Spätsprechstunde von 15.00 bis 18.00 Uhr und jeden Freitag ganztags von 09.00 bis 17.00 Uhr statt.
Sie werden zur Stellenvermittlung in Afghanistan sowie zu Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen in Kabul und den Provinzen informiert.
Beratungen auf Deutsch und Englisch sind weiterhin Montag bis Freitag von 09.00 bis 17.00 Uhr möglich.
Wir freuen uns auf Ihren Anruf!
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Neue Qualifizierungskurse
Am 15. September 2007 beginnen neue Qualifizierungskurse in Betriebswirtschaftslehre und Buchhaltung in Kabul, Kunduz, Mazar-e-Sharif, kandahar und Gardez. Die Kurse dauern jeweils drei Monate, unterrichtet wird täglich 1,5 Stunden. Die Teilnahme an den Kursen ist kostenlos.
Kalender...
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Neue Handwerker-Trainings in den AGEF-Trainingzentren Kabul und Gardez
Für Rückkehrer bietet AGEF Trainings in verschiedenen Handwerksberufen in den AGEF-eigenen Trainingszentren in Kabul und Gardez an. Die Trainings dauern drei oder sechs Monate. Der praktisch orientierte Unterricht erfolgt sonntags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr. Die Rückkehrer erhalten während des sechsmonatigen Trainings eine finanzielle Förderung. Bei allen Trainings ist ein Einstieg bis spätestens zwei Wochen nach Kursbeginn möglich.
Weitere Auskünfte per E-Mail: returnee@agef-afghanistan.org
Beginn der nächsten Trainings in Kabul:
1. August 2007:
Training für Schreiner
Beginn der nächsten Trainings in Gardez:
1. August 2007:
Training für Gas- und Wasserinstallateure
1. Oktober 2007:
Training für Maler |
Afghanistans Wirtschaft könnte 2007/08 stärker wachsen
Hohe Abhängigkeit von Wetter und Gebergeldern
Teheran/Kabul (bfai) - Das afghanische Wirtschaftswachstum könnte im Finanzjahr 2007/08 eine Größenordnung von 12% erreichen, nach 8% im Jahr zuvor. Die positive Einschätzung stützt sich vornehmlich auf das Wetter, das mit zumindest durchschnittlichen Niederschlägen die Landwirtschaft wieder beleben soll. Nennenswerte Verbesserungen in den Lebensbedingungen für die Bevölkerung sind mittelfristig allerdings kaum zu erwarten. (Kontaktanschriften)
Nach Einschätzung der britischen Economist Intelligence Unit (EIU) sind andere Wirtschaftssektoren weiterhin kaum präsent. Das Handelsbilanzdefizit wird für 2008/09 auf rund 3 Mrd. US$ veranschlagt. Dabei übersteigen die Warenimporte die offiziellen Exporte (ohne Drogen). Afghanistan hat eine Reihe exportfähiger Bodenschätze. Eine nennenswerte kommerzielle Ausbeutung ist allerdings noch nicht in Sicht. Für die traditionellen afghanischen Ausfuhrgüter wie Teppiche und Trockenfrüchte sind die Potenziale begrenzt. Positiv könnte sich der Transithandel mit Zentralasien und Iran auswirken.
Die Entwicklung der Wechselkurse bereitet Sorgen: Die Afghani gewann in den letzten Jahren an Wert, was auf die umfangreichen Zuflüsse von Entwicklungsgeldern und Einnahmen aus dem Drogengeschäft zurückgeführt wird. Eine starke Währung, so die Befürchtung, könne das Entstehen und Wachsen einer lokalen Industriebasis - und damit die Beschäftigungslage - gefährden, die Importe begünstigen und Exporte verteuern.
Die bisherigen Fortschritte in den Wirtschaftsreformen Afghanistans gelten als langsam, aber messbar. Haushaltsabläufe sind gestrafft worden. Die Regierung hat akzeptiert, dass eine Verschuldung gegenüber dem Bankensystem kontraproduktiv ist. Die Einnahmen aus Zöllen und anderen Quellen konnten gesteigert werden - 2005/06 beliefen sich diese aber erst auf 5,3% des Bruttoinlandsproduktes. Die Steigerung der Staatseinnahmen hat höchste Priorität, um die Abhängigkeit des Landes von Gebergeldern zu mindern. Die öffentlichen Ausgaben sollen 2006/07 um über 20% auf ungefähr 2 Mrd. $ steigen, was zu einem hohen Ungleichgewicht im Haushalt führt. Problematisch ist die unzureichende Ausschöpfung des Entwicklungshaushalts.
Die durchschnittliche Teuerungsrate wird für 2006/07 auf 9% veranschlagt. Die weitere Entwicklung hängt in hohem Maße vom Wetter beziehungsweise von den landwirtschaftlichen Erträge sowie von den internationalen Ölpreisen ab.
Einen hohen Reformbedarf gibt es in den nächsten Jahren bei der afghanischen Zentralbank, die sich aus dem kommerziellen Bankengeschäft verabschieden will. Diese und weitere Reformschritte sollen in der "Afghanistan National Development Strategy (ANDS)" aufgezeigt werden, ein Dokument, das die laufende "Interim Afghanistan National Development Strategy (I-ANDS)" ersetzen soll.
Makroökonomische Daten für Afghanistan:
| 2003/04 | 2004/05 | 2005/06 | | Bevölkerung (Mio.) | 24,0 | 24,5 | 24,8 | | BIP (Mio. US$; ohne Opiumprod.) | 4.585 | 5.971 | 7.309 | | BIP-Wachstum in %; real | 15,7 | 8,0 | 14,5 | | Verbraucherpreise für Kabul; Steigerung in % | 24,1 | 13,2 | 12,3 | | Warenexporte, fob (Mio. US$, einschl. Reexporte) 2) | 1.893 | 1.642 | 1.600 | | Warenimporte, fob (Mio. US$) | 3.786 | 3.873 | 4.222 | | Leistungsbilanz (Mio. US$; o. Zuschüsse) | -2.336 | -2.701 | -3.115 | | Devisenreserven (Mio. US$) | 820 | 1.283 | 1.662 | | Auslandsverschuldung (% des BIP) 3) | 14,6 | 12,8 | 11,6 | | Debt-service ratio 3) | 4,0 | 5,4 | 5,1 | | Durchschn. Wechselkurs (Afghani:US$) | 49,0 | 47,7 | 49,7 |
Quelle: Bundesagentur für Außenwirtschaft, 04.04.2007
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Neuer KFZ-Mechaniker-Lehrgang in Kabul
Am 2. April 2006 beginnt ein von AGEF Kabul durchgeführter KFZ-Mechniker-Lehrgang, der sechs Monate dauert. An dem neuen Lehrgang können 10 Auszubildende teilnehmen. Der Unterricht erfolgt unter Anwendung neuester Lehrmethoden in Theorie und Praxis.
Die Absolventen früherer Lehrgänge haben die Erfahrung gemacht, dass die erworbenen Kenntnisse bei der Stellensuche von bedeutendem Vorteil sind. Die Mehrzahl der Teilnehmer konnte eine Anstellung finden, andere haben sich selbstständig gemacht.
Genauere Informationen über Bewerbungsvoraussetzungen können Sie gern bei AGEF Berlin oder Kabul erfragen. |
Erstes Arbeitsmarktforum in Afghanistan
Am 20. April 2006 werden AGEF, das Arbeitsvermittlungszentrum des Arbeitsministeriums und die internationale Arbeitsorganisation ILO in Kabul das Arbeitsmarktforum "Automotive" organisieren. Ziel dieses Forums ist es, die Ausbildung im KFZ-Bereich noch stärker auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes abzustimmen. Zudem sollen die eingeladenen Ausbildungsträger, Unternehmer und das Jobvermittlungs- und Service Center ESC enger miteinander verknüpft werden.
Mit finanzieller Untersützung von DaimlerChrysler etablierte AGEF in Kooperation mit dem Technischen Hilfswerk (THW) eine professionelle KFZ-Mechaniker-Ausbildung. Bislang konnten allein in der German Automotive Academy Afghanistan "Gottlieb Daimler" (GAAA) rund 100 Trainees ausgebildet werden.
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Vorsitzender der Innenministerkonferenz besucht AGEF Afghanistan
Im Oktober 2005 besuchte der Innenminister von Baden-Württemberg und amtierender Vorsitzender der Innenministerkonferenz, Heribert Rech, das AGEF-Trainingszentrum QTC in Kabul. In einem Round-Table-Gespräch mit Rückkehrern informierte sich der Innenminister über Chancen und Risiken einer Rückkehr nach Afghanistan. Weitere Gespräche mit Rückkehrern suchte Rech in den AGEF-Qualifizierungskursen Englisch und Computer. In der German Automotive Academy Gottlieb Daimler, einem Gemeinschaftsprojekt von AGEF, dem THW und DaimlerChrysler AG, machte sich der Innenminister ein Bild über den Stand der Kfz-Mechanikerausbildung für junge Rückkehrer.
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Erfolgreiche Reintegration von ehemaligen Soldaten
Im Rahmen des UN-Reintegrationsprogramms „DDR“ für ehemalige Soldaten entschieden sich bislang über 7000 Soldaten für eines von der AGEF angebotenen Programme. Davon qualifizierten sich 3500 ehemalige Soldaten landesweit für das Existenzgründerprogramm. Alle haben das 14tägige Existenzgründerseminar durchlaufen und erhalten eine Eigenkapitalhilfe fuer die Realisierung ihrer Geschaeftsideen. Ihre neu gegründeten Unternehmen werden danach bis zu einem Jahr lang von AGEF-Trainern und Business Consultants betreut. In Zentralafghanistan und im Nordosten des Landes entschieden sich rund 3600 Soldaten für ein Training innerhalb einer Firma oder eine Qualifizierungsmaßnahme wie Englisch oder Computer. |
Deutsches Medizinisches Zentrum in Kabul geöffnet
Unter Leitung eines deutschen medizinischen Teams hat Anfang Februar 2005 das erste internationale medizinische Zentrum mit Labor nach EU-Richtlinien und modernster Röntgentechnik im Zentrum von Kabul seine Pforten öffnen. Im Zentrum werden seitdem mit finanzieller Unterstützung der AGEF je zwei Röntgen- und Laborassistenten, ein Arzt im Praktikum und ein Verwaltungsassistent ausgebildet. Es ist die einzige medizinische Einrichtung, in der auch Afghanen professionelle medizinische Hilfe nach westlichem Standard erhalten können. Noch immer gilt Afghanistan als medizinisches Notstandsgebiet. Obwohl seit Ende des Taliban-Regimes Krankenhäuser saniert und mit mordernsten medizinischen Geräten ausgestattet wurden, fehlt es nach wie vor an gut ausgebildeten Ärzten und Fachpflegepersonal. Das medizinische Zentrum ist eine Initiative ehemaliger Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienst, der bislang im Auftrag der UN an der Polizeiakademie von Kabul eine Klinik für Polizisten und UN-Mitarbeiter betrieb. Das Zentrum wurde mit Unterstützung von AGEF-DED-Trainern und afghanischen Trainees in einem Training-on-the-Job renoviert. |
Oase öffnet ihre Pforte
Mit einem feierlichen Festakt wurde im Beisein des stellvertretenden Botschaftes Herrn Dr. Lotz, des Brigadegenerals Walter Spindler und der deutschen Bundestagsabgeordneten Christa Reichard am 11. Januar 2005 die Oase, die neue Betreuungseinrichtung der katholischen und evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung, im deutschen Camp „Warehouse“ in Kabul eingeweiht. In der Oase sollen die Soldaten eine kulturelle, seelsorgerische und religiöse Betreuung erfahren. Ein Viertel des Gewinns aus der Gastronomie wird zukünftig in weitere Betreuungseinrichtungen fließen. Das 12köpfige afghanische Koch- und Servicepersonal wurde in einem sechsmonatigen Training von AGEF ausgebildet.
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