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News
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Vorankündigung Drachenfest in Erbil
24. - 25. März 2011
Gemeinsam mit dem Gouvernorat Erbil, der Stadt Erbil und dem Berliner Drachenclub "Flying Colors" möchten wir (AGEF und das Deutsche Wirtschaftsbüro Erbil - DWI-E) unter Schirmherrschaft des deutschen Generalkonsuls im Sami-Abdul-Rahman-Park in Erbil Ende März ein "Drachenfest" gestalten unter dem Motto "Newrozgrüße aus Deutschland".
Das kurdische Newroz-Fest ist für die Kurden das wohl wichtigste Fest des Jahres. Es wird seit alter Zeit zur Frühlingssonnwende in der Nacht des 21. zum 22. März als Beginn des neuen Jahres gefeiert. Traditionell wird das Fest in Kurdistan im Rahmen der Familie begangen und typisch ist, sich dazu ins Grüne zum Picknick zu begeben. Der Park, den uns die kurdische Regionalregierung als Veranstaltungsort vorgeschlagen hat, liegt mitten in der Stadt Erbil. Er ist mit sehr guter Infrastruktur ausgestattet und ca. 8.000 Hektar groß. Seine Gestaltung bietet viele Möglichkeiten, auch Unternehmen zu präsentieren und so die Vorführungen des Berliner Drachenclubs durch Stände und Angebote zu umrahmen - die sich vor allem auch an Endverbraucher richten sollen.
In Vorgesprächen haben Unternehmen wie Lufthansa und Austrian Air ihre Mitwirkung angekündigt. Da der Park sehr groß ist, können fast uneingeschränkt Mitwirkende eingebunden werden. Vielleicht möchte auch Ihr Unternehmen sich den Besuchern des Drachenfestes in Erbil präsentieren.
Der Park ist komplett umzäunt, die Zugangskontrolle wird durch das Innenministerium gewährleistet.
Falls Sie Ideen und Interesse an einer Mitwirkung haben, wenden Sie sich bitte unter dem Stichwort "Drachenfest" an das DWI-E (dwie@ikr.agef.net) bzw. an AGEF (info@agef.de).
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Seminar für kurdische Richter und Staatsanwälte in Erbil fand großes Interesse
Informations- und Gedankenaustausch zu Gerichtsbarkeit und rechtspolitischen Fragen
Erbil, 05. Mai 2010
Mit einem Rechtsseminar setzte das European Technology and Training Center (ETTC) vom 02. bis 05. Mai 2010 die diesjährige Veranstaltungsreihe für Richter und Staatsanwälte in Erbil fort. Im Mittelpunkt des Seminars standen der Aufbau der Gerichtsbarkeit und grundsätzliche Fragen der Rechtsordnung und der Unabhängigkeit der Gerichte – sowohl aus deutscher als auch aus kurdisch-irakischer Sicht.
Neben der Wissensvermittlung bieten die vom deutschen Auswärtigen Amt geförderten Leadership-Trainings dabei viel Raum für Austausch und Diskussion: Nicht jede rechtliche oder rechtspolitische Frage wird im Irak genauso zu beantworten sein wie in Deutschland. Modelle zu erläutern, Unterschiede zu benennen und Lernen im Sinne von Best Practice – das war auch der Anspruch der deutschen Referenten Dr. Arnd Weißhaupt, Referatsleiter Internationale Rechtsfragen im nordrhein-westfälischen Justizministerium, und Dr. Ingo Risch. Risch, Vorsitzender Richter am Landgericht Düsseldorf, hat bereits mehrfach Seminare zu verschiedenen Rechtsfragen in Erbil geleitet. Er verfügt über weitreichende internationale Erfahrungen, unter anderem als UN-Richter im Kosovo.
In seinem Grußwort zur Eröffnung des Seminars betonte der deutsche Generalkonsul in Erbil, Dr. Oliver Schnakenberg, dass Deutschland in Maßnahmen zum Rechtsstaatsaufbau einen Schwerpunkt seiner Unterstützung des Demokratisierungs- und Stabilisierungsprozesses im Irak sehe.
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Jugendstrafrecht in Europa und Irak-Kurdistan
ETTC-Seminar vom 26.-28. April 2010
auf der Suche nach best-practise-Modellen für die Region
Erbil, 28. April 2010
Jugendstrafrecht ist ein eigenes und zuweilen besonders anspruchsvolles Rechtsgebiet. Junge Straftäter sollen anders behandelt werden; der Erziehungsgedanke steht hier weit stärker im Vordergrund. Wie das in europäischen Ländern praktiziert wird, wie die Arbeit von Jugendgerichtsbarkeit aussieht und welche Schlussfolgerungen daraus für die Rechtsordnung in der Provinz Irak-Kurdistan zu ziehen sind, wurde Ende April im nordirakischen Erbil diskutiert. Im Mittelpunkt eines dreitägigen Seminars standen die Vorträge von Ingo Risch, Vorsitzender Richter am Landgericht Düsseldorf, und von Dariusz Lubowski vom polnischen Justizministerium. Durch die Einbindung von lokalen Ko-Referenten gelang es dabei immer wieder, die Brücke zur Situation vor Ort zu schlagen: welche Elemente europäischen Jugendstrafrechts können im Sinne von „best practise“ den weiteren Weg zu mehr Rechtssicherheit in Irak-Kurdistan unterstützen? Wie kann die praktische Arbeit der Jugendgerichtsbarkeit vor Ort erleichtert werden?
Es waren konkrete Fragestellungen und die gemeinsame Arbeit an Verbesserungsvorschlägen, die nach Einschätzung des deutschen Generalkonsuls Dr. Oliver Schnakenberg eine intensive und produktive Auseinandersetzung mit dem Thema ermöglichten. Das Seminar wurde in enger Abstimmung mit der kurdischen Regionalregierung organisiert und richtete sich an kurdische Jugendrichter sowie an mit Jugendstrafsachen befasste kurdische Staatsanwälte. Es fand am Europäischen Technologie- und Trainingszentrum (ETTC) Erbil statt. Nach umfassenden Bedarfsanalysen und mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes organisiert dort die Berliner Nichtregierungsorganisation im Rahmen sogenannter Leadership Trainings auch Weiterbildungen für Richter und Staatsanwälte.
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Ausländisches Kapital für Irak-Kurdistan
Deutscher Experte stellt wirtschaftspolitische Strategien
für einen attraktiven Investitionsstandort vor
Erbil, 16. April 2010
"How to attract foreign investment?“, vor dieser Frage steht auch die Region Kurdistan. Der wirtschaftliche Aufschwung in diesem Teil des Iraks nimmt zwar Fahrt auf, doch ausländische Kapitalgeber und Investoren sind noch immer zurückhaltend.
In einer neuen Veranstaltung der Director’s-Speech-Reihe am Europäischen Technologie- und Trainingszentrum (ETTC) Erbil stellte Prof. Josef Schleicher am 15. und 16. April 2010 Maßnahmen vor, mit denen Politik und Verwaltung in der Region ausländische Direktinvestitionen, entsprechende Geschäftspartnerschaften und Public Private Partnerships fördern und stärken können.
Josef Schleicher ist Direktor für External Affairs & Public Policy eines namhaften deutschen Unternehmens. Er ist ein langjähriger Kenner der Region mit breiter internationaler Erfahrung. Mit ihm bringt das ETTC wiederholt einen prominenten Vertreter der deutschen Wirtschaft nach Erbil.
Das Director’s-Speech-Seminar wurde nach Abstimmung mit der kurdischen Regionalregierung organisiert. Es richtet sich an politische und in der Verwaltung tätige Fach- und Führungskräfte und ist ein wichtiger Baustein im Fortbildungsprogramm des ETTC, das vom deutschen Auswärtigen Amt finanziert wird. Mit der Durchführung wurde die schon seit mehreren Jahren im Irak engagierte Berliner Organisation AGEF beauftragt.
Zum Auftakt der Veranstaltung erklärte Dr. Oliver Schnakenberg, deutscher Generalkonsul in Erbil: „In diesen Wochen, in denen der Irak mit der Regierungsbildung beschäftigt ist, beobachten ausländische Investoren sehr genau das Geschehen. Ihre Entscheidungen hängen davon ab, ob es gelingt, eine stabile, berechenbare und marktwirtschaftlich orientierte Regierung zu bilden, die die Dynamik des Privatsektors zum Wohle der wirtschaftlichen Entwicklung des Iraks mobilisiert. Dies so rasch wie möglich zu erreichen, muss das Ziel aller politisch verantwortlichen Kräfte sein.“
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Ehemalige deutsche Parlamentarier beraten Abgeordnete des Kurdistan-Parlaments
Anspruchsvolles Veranstaltungsprogramm im Regionalparlament in Erbil
Erbil, 17. März 2010
Das Kurdistan-Parlament hat erstmals in seiner jungen Geschichte am 16. und 17. März 2010 einen Erfahrungsaustausch mit zwei deutschen Experten zu Fragen der Arbeitsweise des Parlaments und der Tätigkeit der Abgeordneten durchgeführt. Die Experten verfügen über langjährige eigene Parlamentserfahrung: Rainder Steenblock war mehrere Jahre der europapolitische Sprecher der Fraktion „Bündnis 90/Die Grünen“ im Deutschen Bundestag und diente als Umweltminister im Land Schleswig-Holstein. Dr. Reinhold Hemker war für die „Sozialdemokratische Partei Deutschlands“ sowohl im Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen als auch im Deutschen Bundestag tätig.
Grundlage des zweitägigen Erfahrungsaustausches war ein breiter Fragenkatalog, den Abgeordnete des Kurdistan-Parlaments ausgearbeitet hatten. Wie weit sind die Strukturveränderungen in der Region Kurdistan-Irak fortgeschritten? Welche Zielstellungen gibt es in der laufenden Legislaturperiode? In welchen Bereichen können deutsche Erfahrungen auf parlamentarischem Terrain nutzbringend sein? Wie arbeiten deutsche Parlamente, auf Bundes- wie auf Landesebene? Die Berliner Nichtregierungsorganisation AGEF, die im Auftrag der deutschen Regierung in Kurdistan-Irak bereits ein Fortbildungsprogramm für Führungskräfte der öffentlichen Verwaltung durchführt, war daher gebeten worden, dazu einen Erfahrungsaustausch mit Parlamentariern aus Deutschland zu organisieren.
Dr. Oliver Schnakenberg, deutscher Generalkonsul in Erbil, sprach bei seinem einleitenden Grußwort im Kurdistan-Parlament von einem „großen Interesse in Deutschland an stärkeren interparlamentarischen Beziehungen mit dem Irak und der Region Kurdistan“. Der Generalkonsul fügte hinzu: „Deutschland wünscht einen stabilen, demokratischen und rechtsstaatlichen Irak. Zur Demokratie gehört aber mehr Wahlen. Dazu gehören auch funktionierende Institutionen und selbstbewusste Abgeordnete. Dazu wollen wir einen Beitrag leisten.“ Der Erfahrungsaustausch wurde mit Mitteln des deutschen Auswärtigen Amts finanziert.
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Director’s Speech: Best Practice in Public Administration – Aufbau und Veränderung
Fortsetzung der erfolgreichen Director’s-Speech-Seminarreihe im Europäischen Technologie- und Trainingszentrum Erbil
Erbil, 02. März 2010
Mit einem dreitägigen Seminar „Best Practice in Public Administration – Aufbau und Veränderung“ bietet das Europäische Technologie- und Trainingszentrum (ETTC) Erbil eine neue Veranstaltung der mittlerweile etablierten Director’s-Speech-Veranstaltungsreihe. Das Seminar wurde am 28. Februar 2010 durch den deutschen Generalkonsul eröffnet und widmet sich Fragen des Organisations- und Verwaltungsaufbaus, des Personalmanagements und des Haushaltsrechts. Als Referenten konnte die mit der Durchführung beauftragte Berliner Organisation AGEF mit Wolfgang Ringe, Botschafter a.D. aus Berlin, einen hochrangigen Dozenten gewinnen, der sich umfassend mit Behördenstrukturreformen befasst hat.
Ziel des Seminars ist neben der Vorstellung deutscher Verwaltungsstrukturen auch die Suche nach Best-Practice-Beispielen, die der Situation vor Ort angemessen sind. Im Verlauf des Seminars soll den teilnehmenden leitenden Mitarbeitern aus Verwaltung und Ministerien der kurdischen Regionalregierung neben den vorgestellten Erfahrungen auch Raum für Fragen und Diskussion gegeben werden. Das Gesamtprogramm des Führungskräftetrainings wird mit dem Ministerium für Planung, das für die Kurdistan-Regionalregierung federführend ist, abgestimmt und angeboten und wird vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland finanziert.
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„Deutschland ist meine zweite Heimat“
Rückblick auf den Fachtag des Alumniportals Deutschland im Irak
Erbil, 23. Februar 2010
Dicht gedrängt saßen die Teilnehmer am Vormittag des 23. Februar 2010 im Konferenzraum des Europäischen Technologie- und Trainingszentrums (ETTC) in Erbil, als sich das Alumniportal Deutschland zum ersten Mal im Irak präsentierte. Mehr als 120 Teilnehmer – Hochschulprofessoren, Ingenieure, Agrarwissenschaftler, Lehrer, IT-Fachkräfte, Verwaltungsmitarbeiter genauso wie junge Rückkehrer, Deutschstudenten und Unternehmer – trotzten dem Sandsturm, der im Vorfeld der Veranstaltung den Verkehr fast zum Erliegen brachte. Zahlreiche Alumni waren aus Bagdad, Mosul und vielen anderen irakischen Städten angereist.
Das große Interesse hatte seinen Grund: die Organisatoren hatten ein anspruchsvolles und facettenreiches Programm zusammengestellt, das nach der Begrüßung mit Erich Gutmann, den Programmdirektor des ETTC, durch Dr. Karin Lutze, stellvertretende Geschäftsführerin der Berliner Nonprofit-Organisation AGEF, näher vorgestellt wurde. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen dabei die Möglichkeiten der immer stärker genutzten Onlineplattform Alumniportal Deutschland.
Wie können Fachkräfte „trained in Germany“ ihre Expertise gewinnbringend nutzen? Welche Möglichkeiten für Unternehmen bieten sich durch eine bessere Vernetzung, im Irak genauso wie in Deutschland? Tausende Iraker sind in Deutschland ausgebildet worden; ihre fachliche wie interkulturelle Kompetenz besser zu erschließen, oder, wie Karin Lutze es formulierte, „Brain Gain für alle“ zu ermöglichen, war das erklärte Ziel der Premierenveranstaltung des Alumniportals im Irak. Schwerpunkte der Präsentation waren denn auch die vielfältigen Möglichkeiten für internationale Absolventen deutscher Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, mithilfe des Portals nach Stellen und Aufträgen von Unternehmen aus Deutschland und dem Irak zu suchen oder auch ihr eigenes Qualifikationsprofil zu veröffentlichen. Doch nicht nur für Absolventen, auch für Unternehmen kann das Alumniportal zu einer wertvollen Unterstützung werden, bei der Suche nach Fachkräften und Aufträgen ebenso wie bei der Vernetzung über Grenzen hinweg.
Anerkennende Worte für die Veranstaltungsinitiative gab es nicht nur von offizieller Seite, unter anderem durch den deutschen Konsul Dr. Joerg Grotjohann oder Falah Mustafa Bakir, Abteilungsleiter für Auswärtige Beziehung der kurdischen Regionalregierung. Im Laufe der Veranstaltung wurde das große Interesse an engerer Kooperation mit deutschen Unternehmen bei vielen Teilnehmern deutlich. Darüber hinaus wurde immer wieder der Wunsch nach einem stärkeren Engagement Deutschlands bei wissenschaftlicher Ausbildung und beruflicher Qualifikation geäußert.
Dies wurde auch in einem Expertengespräch, unter anderem mit Volker Wildner, Leiter des neugeschaffenen Deutschen Wirtschaftsbüros Erbil, und Shadi Khoshnaw vom ebenfalls neugegründeten Network of Women Entrepreneurs and Business Owners, deutlich. Defizite gibt es demnach noch immer bei einer qualifizierten Ausbildung von der Schule an sowie bei der Vernetzung von theoretischem und praktischem Lernen. Doch es gibt hoffnungsvolle Ansätze, gerade vor Ort, in der irakisch-kurdischen Provinzhauptstadt Erbil. So werden am ETTC bereits seit einiger Zeit im Rahmen angepasster Berufsausbildungen einheimische Mechaniker und Baufacharbeiter qualifiziert und mit internationalem Knowhow ausgebildet. Mehr noch: die ETTC-Kurse in modernem Recht, Umwelt, Medien, öffentlicher Verwaltung und vielen weiteren Themengebieten bieten auch Alumni entsprechende Weiterqualifizierungsmöglichkeiten.
Es war vor allem ein Satz, der immer wieder fiel an diesem Tag: „Deutschland ist meine zweite Heimat“. Diese Verbundenheit zum Wohle der Menschen vor Ort und der Wirtschaft in beiden Ländern nachhaltig zu nutzen, Fachkräfte ebenso wie Unternehmen besser zu vernetzen, war das erklärte Ziel der Veranstaltung. Das Alumniportal Deutschland eröffnet dafür nach Einschätzung von Dr. Karin Lutze von AGEF ein großes Tor respektive viele kleine Türen für Alumni, Unternehmen und Organisationen im Irak. Der erste große Schritt ist gemacht, darüber waren sich die vielen Teilnehmer beim abendlichen Ausklang bei deutscher Bratwurst und kurdischem Jazz einig.
Eindrücke von der Veranstaltung des Alumniportals
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Alumniportal Deutschland erstmals im Irak
Neue Möglichkeiten für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im Irak: Präsentation in Erbil
Erbil, Februar 2010
Internationale Wirtschaftskontakte etablieren sich langsam im Irak, dennoch ist für viele Unternehmen internationales Knowhow noch immer schwer zugänglich. Die Suche nach quali-fizierten Fachkräften gestaltet sich schwierig. Viele Unternehmen wollen expandieren, interessieren sich für Markt- und Absatzchancen im Irak bzw. Deutschland. Was fehlt, sind Experten, die mit guter Ausbildung und interkultureller Kompetenz zum Türöffner für die jeweiligen Märkte werden könnten und ihr Wissen vor Ort einbringen. Fachkräfte „trained in Germany“ können helfen diese Defizite zu beheben und damit Unternehmen in der Region neue Perspektiven eröffnen. Dazu bedarf es jedoch einer stärkeren Vernetzung der verschiedenen Akteure.
Das Alumniportal Deutschland, das am 23. Februar im Europäischen Technologie- und Trainingszentrum vorgestellt wird, fungiert hier als Brückenbauer. Es fördert die Zusammenar-beit und ermöglicht Kontakte in Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur mithilfe einer internetbasierten Plattform. Im Vordergrund steht das Ziel, qualifizierte Hochschulabsolventen und Unternehmen zusammenzuführen. Im Internet können sich Absolventen informieren sowie Unternehmen aus Deutschland und dem Irak kennenlernen und kontaktieren. Unternehmen wiederum können sich auf dem Alumniportal Deutschland darstellen, Aufträge ausschreiben und für sie passende Fachkräfte suchen.
Für die Wirtschaft und für den Fachkräfte-Arbeitsmarkt im Irak können mit diesen internet-basierten Angeboten bisher ungenutzte Potenziale aktiviert und besser genutzt werden. In Deutschland und vielen Partnerländern stößt das Alumniportal Deutschland auf wachsendes Interesse. Schon heute stellt es die größte Online-Plattform zur Vernetzung von Menschen aus aller Welt, die in Deutschland studiert haben, sowie Unternehmen in ihren Heimatlän-dern und Deutschland, dar. Mit der erstmaligen Präsentation im Irak dürfte sich nach Einschätzung der Projektträger auch dort die Nachfrage entwickeln.
Die Vorstellung der Internetplattform im ETTC orientiert sich dabei an den Bedürfnissen der regionalen Wirtschaft: In Expertengesprächen, Vorträgen, Diskussionen und Workshops werden irakische und deutsche Experten Rede und Antwort stehen. Darüber hinaus können sich Interessierte vor Ort über ein Studium in Deutschland informieren, der DAAD wird über deutsch-irakische Hochschulpartnerschaften informieren und die Pläne für den Aufbau einer deutsch-irakischen Hochschule erläutern. Zur Irak-Premiere des Alumni-Portals werden ne-ben dem deutschen Generalkonsul, Herrn Dr. Schnakenberg, auch Vertreter der Büros der deutschen Wirtschaft in Bagdad und Erbil erwartet. Zahlreiche Deutschland-Absolventen aus Irak-Kurdistan, aus Bagdad, Basra und weiteren irakischen Regionen haben sich für die Veranstaltung angemeldet.
Das Alumniportal Deutschland ist ein Gemeinschaftsprojekt der Berliner Non-Profit-Organisation AGEF mit Inwent, DAAD, Goethe-Institut, CIM und Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Es wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert.
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AGEF mit erstem Disaster Awareness Training in der Region Irak-Kurdistan
Die Situation in Pengween im Nordosten Iraks ist ernst: regelmäßig registrieren Forscher hier, an der Grenze zum Iran, seismische Aktivitäten. In der Vergangenheit gab es schwere Erdbeben mit zahlreichen Opfern und massiven Gebäudeschäden. Hinzu kommen Gefährdungen durch Überflutungen und Hangrutsche.
Suleimaniya, 18. Februar 2010
Mit dem von der Berliner Organisation AGEF durchgeführten Projekt „Disaster prevention in municipal structures in Iraq / Kurdistan Region“ soll diesen Gefahren begegnet werden. In einem Pilotprojekt, in das fünf Gemeinden und zehn Schulen eingebunden sind, werden Multiplikatoren in den Grundlagen der Katastrophenvorsorge geschult. Im Mittelpunkt stehen Vorsorge- und Schutzmaßnahmen für Erdbeben.
Mithilfe der Multiplikatoren soll in der Folge bis zu 1000 Dorfbewohnern und Schülern Wissen hinsichtlich Frühwarnung, Erste Hilfe und Erstversorgung, Evakuierungsplanung, Suchen und Retten, Räumung sowie Aufbau und Umgang mit Notunterkünften vermittelt werden. Wichtigstes Ziel des Projekts ist die Sensibilisierung der Bevölkerung für Naturgefahren, sowohl im Hinblick auf Früherkennung als auch hinsichtlich der Reaktionsfähigkeit im Katastrophenfall.
Mit einem Multiplikatorentraining (TOT) vom 13. bis zum 18. Februar 2010 wurde in Suleimaniya ein weiterer Schritt in Richtung einer verbesserten Katastrophenvorsorge in der autonomen Provinz Irak-Kurdisten getan. Die Verantwortlichen von AGEF gehen davon aus, dass dieses "community based project" neben der nordirakischen Gesellschaft auch die politischen Entscheidungsträger stärker an das Thema heranführt und damit auch den Aufbau staatlicher Vorsorgestrukturen fördert. Das Interesse an dem Thema ist jedenfalls groß. Ein ausführlicher TV-Bericht über das Training in Suleimaniya dürfte mit dazu beitragen, dass es auch nicht abebbt.
Während der einjährigen Laufzeit des disaster-risk-reduction-Projektes wird eine ganze Bandbreite von Maßnahmen und Aktivitäten umgesetzt. 150.000 Euro stehen dafür zur Verfügung, das deutsche Auswärtige Amt fördert das Projekt.
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Einjähriges Jubiläum des Europäischen Technologie- und Trainingszentrum
im nordirakischen Erbil
Positive Zwischenbilanz bei Beschäftigungsförderung und Fortbildungsmaßnahmen in der Irak-Kurdistan-Provinz
Erbil, 17. Februar 2010
Der Wiederaufbau im Irak steht vor großen Herausforderungen, doch es gibt immer mehr Erfolgsgeschichten. Die mittlerweile in der Region anerkannte und verankerte Arbeit des European Technology and Training Center (ETTC) in Erbil steht für eine solche Geschichte.
Am 18. Februar 2010 kann das ETTC auf ein Jahr spannende, herausfordernde und erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Genau ein Jahr zuvor hatte der damalige Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier die neu errichteten Räumlichkeiten der Öffentlichkeit übergeben. Die Bundesrepublik engagiert sich im Verbund mit weiteren europäischen Partnerländern für die Arbeit des ETTC. Die eingesetzten Projektmittel werden insbesondere durch das Auswärtige Amt und das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bereitgestellt.
Von der Arbeit des Zentrums profitieren nicht zuletzt Fach- und Führungskräfte der irakisch-kurdischen Regionalregierung und der regionalen Verwaltung. Nach einer umfassenden Be-darfsanalyse wurden am ETTC zahlreiche Fachseminare angeboten, die sich reger Nachfrage erfreuen. Allein während des ersten Jahres des Bestehens des ETTC nutzten nahezu 1.000 Regierungsmitarbeiter und Verwaltungsangestellte eines dieser Programmangebote. Ein Ziel der Seminare ist die Stärkung von Rechtssicherheit und effizientem Verwaltungshandeln im Sinne von Good Governance. Stark nachgefragt waren auch Computer- sowie Englisch- und Deutschkurse – mehr als 700 Teilnehmer konnte das ETTC hier verzeichnen.
Innerhalb des Programms „Return to Employment in Iraq“ werden im ETTC gezielt Rückkehrer aus europäischen Ländern bei der beruflichen Reintegration unterstützt. Während eines Jahres nutzten weit über 500 Interessenten die Beratungs-, Stellenvermittlungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten in Erbil.
Zu den Angeboten gehören auch Training und Förderung für marktfähige Geschäftsideen. So konnten im zweiten Halbjahr 2009 vierzig irakische Frauen an einem Projekt teilnehmen, das längst nachhaltige Wirkung zeigt: mittlerweile wurde in Erbil das „Network of Women Entrepreneurs and Business Owners“ gegründet, das in Zukunft die bessere Vernetzung selbständiger Frauen in Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft fördert und für weitere Start-Ups als Ansprechpartner bereitsteht.
Die zahlreichen Angebote vor Ort setzen auf die individuelle Förderung von Human Ressources und sind damit ein wichtiger Stützpfeiler der wirtschaftlichen Entwicklung der ge-samten Region. Durch die Vernetzung mit wirtschaftlichen und politischen Akteuren über Grenzen hinweg sollen Zugangshürden für ausländische Investitionen gesenkt und privat-wirtschaftliches Engagement unterstützt werden. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem Deutschen Wirtschaftsbüro Irak/Erbil im ETTC zu, dass am 01. Februar seinen Betrieb aufnahm. Als Modell dient dabei das bereits vor einem Jahr eröffnete Deutsche Wirtschaftsbü-ro in Bagdad.
Das ETTC befindet sich in Trägerschaft der Arbeitsgruppe Entwicklung und Fachkräfte im Bereich der Migration und Entwicklungszusammenarbeit (AGEF) mit Hauptsitz in Berlin. Seit fast zwei Jahrzehnten ist AGEF im Bereich der Migration und Entwicklungszusammenarbeit tätig und setzt dabei insbesondere auf die Verknüpfung von Arbeit, Bildung und Wirtschaft. Das Engagement umfasst sowohl Entwicklungs- als auch Transformationsländer. Seit 2005 betreut AGEF Projekte für unterschiedliche Zielgruppen im Irak und besonders in der Irakisch-Kurdischen Region.
AGEF-Geschäftsführer Klaus Dünnhaupt wagt einen Blick in die Zukunft: „Das ETTC ist der Beweis, dass mit vergleichsweise geringen Mitteln Synergien frei gesetzt und wirtschaftliche Dynamik angestoßen werden kann. Auch die Angebote für Fach- und Führungskräfte der irakisch-kurdischen Regionalregierung sind aus unserer Sicht ein großer Gewinn für ein sta-biles und rechtssicheres System und gute Regierungsführung im Nordirak. Dabei sind noch längst nicht alle Möglichkeiten ausgereizt: In Kürze wird das ETTC mit Unterstützung der britischen Regierung durch ein Vocational Training Center mit fünf verschiedenen Workshop-Angeboten ergänzt. Die enge Anbindung an die Wirtschaft wird nicht zuletzt durch das Engagement der Daimler Benz AG für dieses Berufsbildungszentrum deutlich.“
Fast zeitgleich zum ersten Geburtstag wird am 23. Februar eine Zielgruppe ins ETTC eingeladen, die besonders als Brückenbauer zwischen Deutschland und dem Irak wirksam werden kann. Irakische Alumni, ehemalige Aus- und Weiterbildungsabsolventen deutscher Bildungseinrichtungen, können sich auf einer Veranstaltung mit dem Alumniportal Deutschland ver-traut machen, um dauerhafte Netzwerke aufzubauen.
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Tag der Eröffnung im European Technology and Training Center (ETTC) in Erbil/ Nordirak
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier eröffnet das ETTC in Erbil
Am 18.02.2009 war es endlich soweit: Das European Technology and Training Center öffnete seine Tore und die ersten Ausbildungskurse konnten beginnen. Zur Eröffnungsfeier kam neben Bundesaußenminister Steinmeier auch kurdische Gäste aus Politik und Wirtschaft.
Im Trainingszentrum können Iraker und insbesondere Rückkehrer aus europäischen Ländern an beruflichen Aus- und Weiterbildungen in den verschiedensten Bereichen teilnehmen, um sich für die steigenden Anforderungen des einheimischen Arbeitsmarktes zu qualifizieren. Die Angebote reichen von handwerklichen Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen KfZ, Mechanik, Sanitär und Elektrik über Sprach- und Computerkurse bis hin zu Management- und Capacity-building-Trainings für Führungskräfte.
Ausführliche Hintergrundinformationen finden Sie in der anliegenden Pressemappe:
- ETTC Pressemappe deutsch
- ETTC Pressemappe englisch
Informationen zu Kursen sowie Berichte über aktuelle Veranstaltungen und Fotos aus dem Projekt stehen auf der Projektseite ETTC Erbil zur Verfügung. |
Press Release
Embassy of the Federal Republic of Germany Baghdad
The German Embassy Bagdhad has opened a preliminary office in Erbil. First
Secretary Cornelius Huppertz was temporarily assigned as Head of the new
representation, until further notice.
Intensifying the relations between the Kurdistan Regional Gouvernment and
Germany's federal and regional governments will be the priority task. Furthermore it
is planned to tie up cultural links through common projects such as the promotion of
German language classes in public schools. The establishment of a cultural contact
point in cooperation with Goethe Institut and the Ministry of Cultural Affairs of the
Kurdistan Region is planned for this year.
Already ongoing initiatives like the AGEF vocational training and their Public Private
Partnership with DAIMLER will further be strengthened and supported by the
Embassy's enhanced presence in Erbil. Thomas Lenferding, Deputy Head of the Iraq
Department of the German Federal Foreign Office, will be present at the opening of
the office and is to meet with KRG officials to discuss issues of mutual interest.
Plans to open a permanent liaison or consular office in the area of the Kurdish
regional Government in Iraq are under consideration. Until then, the Embassy in
Bagdad and the office in Erbil remain closed to the general public. Applicants residing
in the KRG area are still required to obtain visas and other consular services from the
German Embassy in Ankara.
Date, 26th April 2008
Source: Press Release of Embassy of the Federal Republic of Germany Baghdad
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Das 5. Existenzgründerseminar beendet
Dreizehn erfolgreiche Teilnehmer des 5. Existenzgründerseminars, das vom 15.04.-29.04.2007 an der Business Development Academy in Erbil organisiert wurde, nahmen nach den bestandenen Abschlusstests ihre Zertifikate in einer kleinen Feier in Empfang.
In der kommenden Phase werden sie ihre Businesspläne detailliert ausarbeiten und innerhalb von vier Wochen Anträge auf finanzielle Förderung ihrer Vorhaben stellen.
Bei Unklarheiten und offenen Fragen können sich die Antragsteller an ihre Seminartrainer, Frau Sulaiman, und Herr Hussein wenden, die ihnen beratend zur Seite stehen.
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Fünftes Existenzgründerseminar in der Business Development Academy in Erbil
Bereits zum fünften Mal in diesem Jahr leiten die Trainer Frau Sulaiman und Herr Hussein ein Existenzgründerseminar für irakische Rückkehrer aus Großbritannien, die zwei Wochen lang für die Ausarbeitung ihrer Businesspläne trainiert und beraten werden. Die künftigen Unternehmer wollen sich mit einer Schneiderei, Automechaniker- und Autoelektrikerwerkstatt, Druckerei, Computerservice und Metallbearbeitungsfirma betätigen. Zum ersten Mal gibt es die Geschäftsidee eines privaten Kindergartens – erarbeitet von einer geprüften Erzieherin.
„Die Teilnehmer bringen zwar meistens das nötige Wissen in ihrem jeweiligen Fach mit, aber die Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit ist für viele völliges Neuland. Nach unserer bisherigen Erfahrung unterschätzen sie die Marktrisiken und laufen Gefahr, trotz der relativ günstigen Ausgangslage ziemlich schnell in Schwierigkeiten zu geraten. Unser Training ist wie eine Art Kompass, mit dem sie umgehen lernen, bevor sie ihren eigenständigen Weg einschlagen. Selbstverständlich stehen wir den Trainingsabsolventen in der Gründungsphase beratend zur Seite und begleiten ihre Tätigkeit über eine längere Zeit hinweg. Die Praxiserfahrungen arbeiten wir in unsere Trainings ein“, so die Trainerin, Frau Sulaiman.
„Die zehn besten Businesspläne aus den ersten zwei Existenzgründungsseminaren werden bereits gefördert, so dass wir im jetzigen Seminar die Best-Practice-Beispiele praktisch vorstellen können“, fügt der Trainer Herr Hussein hinzu.
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Die Business Development Academy in Erbil ist eröffnet – ein neues Angebot für Unternehmer und Gründer
Services for companies and business-starters now offered by the Business Development Academy in Erbil (pdf)
Pressemitteilung, deutsch (pdf)
Zur Eröffnung der Business Development Academy (BDA) in Erbil fanden sich am
24. Januar 2007 viele hochrangige Vertreter des öffentlichen Lebens und der Geschäftswelt ein. Der zuständige Minister für Energie in Irakisch-Kurdistan, der zugleich auch Vorsitzender des Erbil Business Council ist, betonte in seiner Begrüßungsansprache, dass hier ein wichtiger Ansatz zur Entwicklung der lokalen Wirtschaft und deren Kooperationspotential geleistet wird. Mit der Einrichtung der Akademie sollen auch für lokale Unternehmer die Angebote zur Fortbildung in Bereichen wie Marketing und Technologieentwicklung verbessert werden.
Auch der Gouverneur der Region und der Botschafter des Königreichs Dänemark hoben in ihren Grußworten die Bedeutung einer solchen ersten Aktivität zur Vernetzung von Wirtschafts- und Entwicklungsinteressen in der Region hervor, die zugleich ein Beitrag für Stabilität und Frieden in der Region ist.
Das BDA–Projekt wird von der in Erbil bereits mit anderen Entwicklungsaktivitäten vertretenen Arbeitsgruppe Entwicklung und Fachkräfte (AGEF), einer deutschen Entwicklungsorganisation, gemeinsam mit dem Business Council Erbil durchgeführt und vom Dänischen Außenministerium unterstützt.
Zu den ersten Aktivitäten der Akademie gehörte ein Trainingskurs für Kleinunternehmen und Existenzgründer. Frauen, die bereits ein Geschäft eröffnet haben und nun ihr Know-how in Marketing oder Kostenplanung verbessern wollen, saßen hier als Teilnehmerinnen neben Rückkehrern, die nach einigen Jahren Aufenthalt in EU-Ländern den Wiedereinstieg in ihrem Herkunftsland durch die Gründung eines Unternehmens untermauern wollen.
Am Nachmittag stellte dann zum Auftakt in einer Vortragsreihe für international tätige Unternehmen aus Erbil erstmalig ein Bankexperte aus Berlin die verschiedenen Varianten internationaler Finanzierung im Export- / Importgeschäft vor.
Der Geschäftsführer von AGEF Berlin fasste die Ziele und Aktionsbereiche der BDA abschließend nochmals zusammen und verwies auf das Spektrum der Zielgruppen, für die sich die Akademie als Inkubator etablieren will. Neben Service- und Fortbildungsangeboten für den Bedarf lokal ansässiger Unternehmer und ihrer Mitarbeiter werden auch Neugründer und unter ihnen Rückkehrer, die den Start in die Selbstständigkeit planen, trainiert und beraten.
Ein offenes Diskussionsforum für aktuelle Wirtschaftsfragen zu sein, ist ein weiteres Anliegen.
Auch Unternehmer aus EU-Ländern, die sich von den vergleichsweise sicheren Märkten des irakischen Nordens selbst ein Bild machen möchten, können mit Informationen, Kontakten, und logistischer Hilfestellung beim Markteinstieg unterstützt werden.
Für die Kontaktaufnahme steht Interessenten ab dem 01.02.2007 die E-Mail-Adresse
ikr_bda@agef-meca.org zur Verfügung.
The BDA project is being implemented by the German Organisation AGEF, in cooperation with the Business Council of Erbil and it is sponsored by the Danish Foreign Ministry.
Many high-ranking representatives of public and business sector took part in the inauguration event of the Business Development Academy Erbil on the 24 January 2007:
from left to right: Mr. Krekar Khsoshnaw, Chief of Divan/KRG Parliament, H.E. Eric Bo Weber, Danish Ambassador, Mr. Nawzad Hadi, Governor of Erbil City, Mr. Fahmi Sulaqa, Mayor of Ankawa, H.E. Hoshyar Abdulrahman Fwely, Minister for Energy of Iraqi Kurdistan and Chairman of the Board of the Erbil Business Council,
Mr. Aziz Waysi, Head of Zeravany Forces
In the series of lectures for international active Erbil enterprises a financial expert from Berlin presented different options of international export and import funding. |
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