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-Archiv
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Saarländisches Beratungsnetzwerk - SABENE
Am 22.10.2008 fand das erste Treffen des Netzwerks SABENE statt. Das Bundesministerium
für Arbeit und Soziales (BAMS) fördert im Rahmen des ESFBundesprogramms
zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und
Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt das „Saarländische Beratungsnetzwerk
Bleibeberechtigte und Flüchtlinge“ (SABENE). Von den über 1.000 Personen, die einen Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach der gesetzlichen Altfallregelung stellten, haben bisher über 300 ein vorläufiges Bleiberecht erhalten. Dies bedeutet, dass sie bis zum Stichtag 31.12.2009 eine Beschäftigung gefunden haben müssen, die eine eigenständige Existenzsicherung ermöglicht. In Anbetracht der relativ kurzen Zeit ist dies bei dieser Personengruppe eine schwierige Aufgabe.
• Viele der Betroffenen konnten aufgrund gesetzlicher Regelungen über Jahre
keinen Zugang zum Arbeitsmarkt finden.
• Berufliche Fertigkeiten und Kenntnisse konnten nicht genutzt und gestärkt
werden sondern waren einem schleichenden Abbau ausgesetzt.
• Der aufenthaltsrechtliche Status und die langjährige Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften standen auch ihrer sozialen Integration in die deutsche
Gesellschaft entgegen.
All dies hat die Bundesregierung bewogen aus Bundesmitteln und Mitteln des Europäischen
Sozialfonds ein Bundesprogramm aufzulegen, das trotz der gegebenen Befristung möglichst vielen zu wirtschaftlich eigenständiger Lebensführung und damit zu einem dauerhaften Aufenthaltsrecht verhelfen soll.
Im Saarland wollen die vernetzten Partner ARGE Saarbrücken, Caritaseinrichtungen
in der Landesaufnahmestelle für Vertriebene und Flüchtlinge, Handwerkskammer des Saarlandes und AGEF Saar in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern die betroffenen Personen beraten, qualifizieren und in Arbeit vermitteln.
Details können demnächst der Website des Netzwerkes entnommen werden:
www.sabene.de
Kontakt:
Dr. H.W. Schönmeier
AGEF Saar
Villa Europa
Kohlweg 7
66123 Saarbrücken
0681 / 9 38 12 330
h.schoenmeier@agef-saar.de
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Kosovo: Orientierung in die Zukunft
Nach der Rückkehr fängt berufliche Zukunft an, für die man anfangs noch Wegweiser braucht, besonders wenn man erst ins Arbeitsleben eintritt. Elf Rückkehrer aus Dänemark, Albaner und Bosnier, bekamen die gesuchte Hilfe im zweitätigen Orientierungstraining der APPK am 19. und 20. November 2007.
Mit Hilfe der Kompetenzanalyse konnten sie ihre Pläne überprüfen und ihre Ziele genauer formulieren. Ob sie vermittelt werden können, ob sie Fähigkeiten für die Selbständigkeit besitzen oder ob sie sich zunächst weiter bilden sollten, wurde anhand der Tests und der anschließenden Einzelberatungen herausgearbeitet.
Mit der ersten Orientierung über den Arbeitsmarkt und die eigenen Stärken werden die nächsten Schritte in die Reintegration leichter fallen. Wie auch immer die Entscheidung getroffen wurde, werden die Rückkehrer bis zur erfolgreichen Zielerreichung von der APPK begleitend unterstützt.
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Bewerbungsworkshop für arabische Studenten in Tübingen
„Durchstarten in die berufliche Zukunft“ war das Motto des zweitägigen Bewerbungsworkshops für arabische Studenten und Absolventen, zu dem AGEF und VASAT (Verein der arabischen Studenten und Akademiker Tübingen) am 23. und 24.11.2007 nach Tübingen eingeladen haben. Die Teilnehmer bekamen ausführliche Informationen und Anleitungen zur formalen und inhaltlichen Gestaltung ihrer Bewerbungsunterlagen, sie wurden zu Bewerbungsstrategien und Stellensuche beraten und übten sich in Gruppen und Rollenspielen für den Ablauf eines Assessment Centers ein.
Mit besonderem Interesse wurden die Informationen über das Programm Rückkehrende Fachkräfte aufgenommen, das, wie einer der Teilnehmer sagte, „enorm hilft, die berufliche Zukunft im Heimatland zu gestalten“. |
Business Negotiation Training for young Deutschland – Alumni in Beijing
Am Sonnabend, den 24. November 2007 von 9 bis 17 Uhr und Sonntag, den 25. November 2007 von 9 bis 12 Uhr findet im DAAD Büro in Beijing ein 1,5 taegiges Training zum Thema "Business Negotiation" für junge chinesische Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus Deutschland statt. Wir bieten dieses Training diesmal auf Englisch an, da die Geschaeftssprache in den meisten internationalen Firmen Englisch ist. Sie werden verschiedene Verhandlungsstrategien kennenlernen und Unterschiede zwischen der europaeischen und der chinesischen Vorgehensweise verstehen lernen. Das Training kann auch als kleine Auffrischung fuer Ihr Englisch nuetzlich sein. Vorraussetzung für die Teilnahme sind Englischkenntnisse auf mittlerem bis fortgeschrittenem Niveau.
Bitte melden Sie sich bei Ms. HUANG Guangfu vom DAAD Büro Beijing an.
Tel.: 86-10-65906656, ext. 26 Email: alumni@daad.org.cn
Deadline für die Anmeldung ist der 22. November 2007.
Eine Unterrichtsgebühr in Höhe von 100 RMB inklusive Mittags- und Teepausen ist in bar bis zum 22. November 2007 bei Ms. Huang zu entrichten.
DAAD Office Beijing
Landmark Tower 2
Unit 1718
Chaoyang
10004 Beijing
Als Veranstalter moechten das DAAD Büro Beijing und wir Sie auch nach Ihrer Rueckkehr nach China bei Ihrem Einstieg in das Berufsleben unterstuetzen. Über Ihre Anmeldung freuen wir uns.
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ANMELDEFRIST VERLÄNGERT! Bewerbungsworkshop zum "hobsons Absolventenkongress" in Köln
Die Anmeldefrist für die Bewerbungsworkshops am 28./29. November 2007 in Köln wurden verlängert!
Anmeldungen sind noch bis zum 15. November 2007 möglich!
Nutzen Sie die Gelegenheit, sich in unserem Bewerbungsworkshop optimal auf den Absolventenkongress in Köln vorzubereiten.
Anmeldung und Information...Einladung (pdf)Antwortbogen (doc) |
Durchstarten in die berufliche Zukunft
Was erwartet mich auf dem Arbeitsmarkt in Ägypten und wie kann ich meine berufliche Integration schon vor der Rückkehr vorbereiten? Dies waren die häufigsten Fragen der ägyptischen Absolventen und Doktoranden, Teilnehmer der Infoveranstaltung am 30.10. in Leipzig, die an die Supervisorin des Career Service (CSE), Frau Prof. Dr. Hala Aref, gestellt wurden.
Frau Aref informierte die Anwesenden über das Programm Rückkehrende Fachkräfte, die Aktivitäten des CSE, die deutsch-ägyptische Entwicklungszusammenarbeit und die Netzwerke der Deutschland-Alumni in Ägypten.
Einem besonderen Interesse erfreuten sich die praktischen Erfahrungsberichte über den beruflichen Wiedereinstieg der zurückgekehrten ägyptischen Fachkräfte. |
Rückblick 2006: Mongolei, Stellenvermittlung durch die Brücke
Stellenausschreibungen:
In den letzten neun Monaten wurden rund 100 neue Stellen auf dem Arbeitsmarkt in der Mongolei akquiriert. Ca 1/3 der Stellen waren für Manager, 1/5 für Ingenieure verschiedener Fachrichtungen, 1/10 für IT-Fachleute usw. Bei der Stellenakquise wurde gezielt nach den Stellen gesucht, die für die DL-Absolventen und Rückkehrer interessant sein können.
Die Stellen für Facharbeiter, die zurzeit auf dem Arbeitsmarkt in der Mongolei besonders gefragt sind, kamen jedoch nicht in Betracht.
Gefragte Qualifikationen:
Zu den meist gefragten Qualifikationen zählen Hochschulabschluss, Englischkenntnisse und Berufserfahrung. Weitere Fremdsprachen wie Russisch, Chinesisch oder Deutsch, sind von Vorteil, jedoch keine notwendige Voraussetzung. Englisch ist die erste Fremdsprache in der Berufswelt in der Mongolei: auch deutsche Unternehmen und Organisationen bevorzugen englischsprachige Bewerber den deutschsprachigen. Deswegen ist den Rückkehrern zu empfehlen, auf ihre Englischkenntnisse zu achten.
Weitere ebenso wichtige Auswahlkriterien sind die Softskills, wie Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Lernfähigkeit, Motivation. Außerdem ist die Unternehmenstreue oder die Absicht des Bewerbers, wie lange er bei dem Unternehmen beschäftigt sein will, besonders wichtig für die Arbeitgeber. Dies ist andererseits von der Attraktivität des jeweiligen Unternehmens und der Stelle abhängig.
Bewerbersuche:
Neben der Veröffentlichung in den Medien (Tageszeitungen, Fernsehen, Internet) werden interessante und anspruchsvolle Stellen oft innerhalb eines bestimmten Netzwerkes vergeben. Das Netzwerk der Mongolisch-Deutschen Brücke umfasst neben den deutschen, mongolischen und internationalen Unternehmen und Organisationen, auch Banken, Hochschulen, öffentliche Einrichtungen und Behörden.
Im Zeitraum von April bis Dezember 2006 haben sich bei der Mongolisch-Deutschen Brücke rund 50 Rückkehrer als Aktiv-Arbeitsuchende angemeldet. Ca. 1/3 davon haben über die Brücke einen Job gefunden. Ca. 70% der Vermittelten hatten einen Hochschulabschluss. Auch die Rückkehrer, die ohne einen deutschen Hochabschluss in die Mongolei zurückkommen, haben Chance einen attraktiven Job zu finden. Jedoch nimmt die Vermittlung in diesem Fall längere Zeit in Anspruch, als bei den Hochschulabsolventen.
Weitere Informationen: www.getjobs.net |
Rückkehr und Berufseinstieg in China am 15.10.06 in Bonn
Im Rahmen des WUS-Wochenendseminars „Rückkehr und Berufseinstieg in China“ gestaltete AGEF gemeinsam mit der Reintegrationsberaterin, Frau Zhu, den Vormittag des 15.10.06. Das Seminar in Bonn war mit 40 Studierenden gut besucht. Auf großes Interesse stießen die Informationen über die aktuelle Arbeitsmarktlage in China, die auf chinesische Studenten gerichteten Angebote von AGEF und dem Career Service China. Besonders interessierte die Studierenden, welche Chancen für Berufseinsteiger bestehen und welche Erwartungen deutsche Unternehmen an Bewerber/Berufseinsteiger haben. In der Diskussion wurden Fragen zu Themen des lokalen Gehaltsniveaus sowie dem Vermittlungsverfahren geklärt. Darüber hinaus äußerten die Teilnehmer Anregungen und Ideen zur Intensivierung und Verstärkung des Service von AGEF und CSC. Von vielen Teilnehmern wurde zum Ausdruck gebracht, dass für chinesische Absolventen deutscher Hochschulen die Unterstützung von deutscher Seite bei der Jobsuche nach dem Studium äußerst wichtig sei und sehr geschätzt werde.
WUS-Seminar Bonn, Quelle: CSC
WUS-Seminar Bonn, Quelle: CSC
AGEF/CSC und Herr Shu Wang, Journalist der Deutschen Welle, haben sich über eine künfitige Zusammenarbeit geeinigt.
Link zum Artikel über das Seminar von Herrn Wang (chinesisch)
Link zum Artikel über das Seminar von Herrn Wang (chinesisch) |
Heimat braucht uns
Frau Bayartsetseg, die Reintegrationsberaterin in der Mongolei und Koordinatorin der Mon-golisch-Deutschen Brücke e.V., begrüßte am 14.10.06 in der Uni Bibliothek der Universität Freiburg interessierte mongolische Studenten zu der Informationsveranstaltung „Heimat braucht uns“. Die Teilnehmer wurden umfassend über die aktuelle Arbeitsmarktsituation in der Mongolei, die Unterstützungsmöglichkeiten von deutscher Seite bei der Rückkehr, die Aktivitäten der Mongolisch-Deutschen Brücke e.V. für Rückkehrer aus Deutschland und weitere Themen informiert, die für die Rückkehr relevant sind.
Viele der im Anschluss an die Präsentation gestellten Fragen der Teilnehmer bezogen sich auf die Lebenshaltungskosten in der Mongolei sowie soziale Dienstleistungen, z.B. nach der Qualität des Gesundheits- und Bildungssystems. Besonders interessant war die Diskussion zur Arbeitskultur in der Mongolei und möglichen Kommunikationsproblemen für Rückkehrer, die viele Jahre in Deutschland gelebt haben. Geklärt werden konnten auch Fragen in Bezug auf Fördermöglichkeiten für Existenzgründer.
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Karriere-Workshop China in Krefeld am 20.10.06
Der Karriere-Workshop wurde vom chinesischen Studentenverein der Hochschule Niederrhein in Kooperation mit AGEF, Select-IF GmbH und der Horbach GmbH veranstaltet und von über 60 Studenten besucht. Frau Timmer, Leiterin des Akademischem Auslandsamts, erläuterte das Ziel der Veranstaltung: den chinesischen Studenten aktuelle Informationen und professionelle Beratung über Berufschancen anzubieten und sie so bei der Jobsuche zu unterstützen. Die Studierenden wollten sich insbesondere über die in China tätigen deutschen Unternehmen, den Bewerbungsprozess und aktuelle Stellenangebote informieren. Auch nach der Anerkennung von Zeugnissen und den Berufschancen für Studienabbrecher in China wurde gefragt. Auf die Frage, ob sie nach dem Studium direkt nach China zurückkehren wollen, antwortete die Hälfte der Teilnehmer mit Ja. Die verschiedenen Beiträge deckten die Interessen der Teilnehmer ab. Es wurde über die beruflichen Perspektiven in China, die beruflichen Perspektiven in Deutschland und Bewerbungsstrategien, sowie über Fragen zur Versteuerung und Versicherungssystemen in Deutschland diskutiert. Herr Prof. Toemmler, Dekan des Fachbereichs Wirtschafts- Ingenieurwesen, beurteilte diese Veranstaltung in Krefeld als „einmalig“. Er selbst habe eine solch aktive Beteiligung an einem Karriere-Workshop noch nie erlebt
Karriere Workshop Krefeld, Quelle: CSC
Karriere Workshop Krefeld, Quelle: CSC |
„Durchstarten in die berufliche Zukunft. Perspektiven in China“ am 17.10.06
An dem 3-stündigen Seminar am 17.10.06 in Aachen beteiligten sich 20 Studierende, die in der Mehrheit ihr Studium in Deutschland bereits abgeschlossen haben. Ihr Hauptinteresse galt daher den arbeitsmarktbezogenen Informationen. Frau Zhu informierte die Teilnehmer über die Arbeitsmarktlage in China und die Unterstützungsmöglichkeiten, die im Rahmen des vom BMZ geförderten Reintegrationsprogramms bestehen. Zu jedem Thema stellten die Studenten Fragen, die zu einem regen Meinungsaustausch führten, insbesondere zu den Themen „Gehaltsniveau in China“ und „Vorteile/Nachteile der Absolventen deutscher Hochschulen“. Die Teilnehmer äußerten die Meinung, dass das durchschnittliche Gehalt derzeit in China zwar niedriger sei als erwartet, jedoch nicht unakzeptabel. Künftige Aufstiegsmöglichkeiten und berufliche Perspektiven spielten eine größere Rolle als das Gehalt. Die Ausbildung in Deutschland wurde von der großen Mehrheit der Teilnehmer für die Karriere sowohl in China als auch in Deutschland als sehr nützlich eingeschätzt. Selbständigkeit, Selbstbewusstsein sowie Kommunikationsfähigkeit seien die wichtigsten Qualifikationen, die man sich während des Auslandsstudiums angeeignet habe.
Seminar Aachen, Quelle: CSC
Seminar Aachen, Quelle: CSC |
Sechstes Treffen der Fachkraftorganisationen und Reintegrationsberater – Jobvermittlung und Expertenpool im Fokus –
Am diesjährigen sechsten Treffen in Bangkok vom 13. bis 18.6.2006 nahmen sowohl Vertreter der Vorstände von Fachkraftorganisationen als auch die hauptamtlich arbeitenden Reintegrationsberater aus den Ländern Afghanistan, China, Indien, Indonesien, Mongolei, Philippinen, Thailand und Viet-nam teil. Gastgeber des Treffens und zugleich erfolgreicher Organisator war in diesem Jahr der bereits seit 37 Jahren bestehende Verein der ehemaligen Thai-Studenten in Deutschland, der unter königlicher Schirmherrschaft steht.
Die alljährlichen Treffen der Deutschland-Absolventen aus verschiedenen asiatischen Ländern sind ein Forum für den Austausch über die Ergebnisse der Aktivitäten zur Unterstützung der beruflichen Reintegration und Orientierung für die nächsten Projektvorhaben der Beteiligten. Diskutiert werden Bedarf und Methoden für Beratung und Vermittlung in qualifizierte Jobs. Auch die Möglichkeiten der Fachkraft- und Alumniorganisationen, als Brücke zwischen den zurückgekehrten Absolventen und Deutschland zu fungieren und Anlaufpunkt für Rückkehrer zu sein, stehen immer wieder im Mittel-punkt des Erfahrungsaustausches.
Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Akteuren in den verschiedenen Ländern wird durch die Arbeitgruppe Entwicklung und Fachkräfte (AGEF gGmbH) im Auftrag der Zentralstelle für Arbeits-vermittlung (ZAV) aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Ent-wicklung (BMZ) gewährleistet. Das entwicklungspolitisch orientierte Reintegrationsprogramm zielt darauf ab, das Know-How der in Deutschland ausgebildeten Fachkräfte im Heimatland adäquat einzu-setzen. Insbesondere Länder, aus denen aktuell viele Studenten in Deutschland studieren, oder die große Zahlen bereits Zurückgekehrter haben, sind durch den Einsatz von hauptamtlichen Reintegrati-onsberatern, die selbst auch Alumni sind, in der Lage, Neuankömmlinge aktiv bei der Orientierung und Jobsuche auf dem heimischen Arbeitsmarkt zu unterstützen.
Im Erfahrungsaustausch zu Instrumenten der Informations- und Vermittlungsarbeit wurden auch die in einzelnen Ländern bereits erprobten Verfahren auf Anwendbarkeit in anderen Ländern geprüft. So sollen gemeinsam mit lokalen Institutionen organisierte Jobbörsen eingeführt, Newsletter mit Qualifi-kationsprofilen interessanter Bewerber ergänzt und Dialog-Foren zum erfolgreichen Studienabschluss und Berufsstart erprobt werden.
Bereits im Oktober dieses Jahres soll die Expertise von Deutschland-Absolventen, die über mehrjähri-ge Berufserfahrung und entwicklungspolitisch relevantes Know How verfügen, in den beteiligten Ländern erstmalig so erfasst werden, dass ein Pool von Fachexperten für Kurz- und Langzeitaufträge von deutschen und internationalen Organisationen zur Verfügung steht.
Das breite Spektrum der Kooperationsmöglichkeiten mit den Alumni wurde durch die Beiträge der Vertreter der Deutschen Botschaft, der ZAV, des DED und des Goetheinstituts unterstrichen.
Alle teilnehmenden Vertreter wünschen sich, dass deutsche Organisationen und Institutionen die Zu-rückgekehrten in den Ländern stärker in den Informations- und Kommunikationsfluss zu aktuellen Projekten, Jobs und neuen Vorhaben einbeziehen. Denn: Einmal im Jahr die Einladung zum Oktober-fest ist toll, aber noch besser wäre dazu die regelmäßige Teilnahme an den NGO-Runden oder viel-leicht auch ein Platz im "Deutschen Haus".
Weitere Informationen zu den Fachkraftorganisationen und den Reintegrationsberatern in den Ländern finden Sie unter www.getjobs.net. |
Erfolgreiche Jobbörse am 30.1.2006 in Berlin
„Ich freue mich, dass unser Wissen und Können gefragt sind“, meint ein chinesischer Student der Wirtschafts- und Finanzwissenschaften. Gemeinsam mit fast 60 anderen Studenten und Absolventen verschiedener Fachrichtungen nahm er am 30. Januar 2006 an der Veranstaltung und Jobbörse „Chinesische Bildungsabsolventen als Personalressource für deutsche Unternehmen in China“ teil. Dort konnte er über 40 Vertreter von 33 deutschen Unternehmen treffen, um sich konkret über die Erwartungen der Unternehmen zu informieren und erste Bewerbungsgespräche für angebotene Stellen zu führen. Unternehmen hatten die Gelegenheit, mehr über Potenziale und Erwartungen chinesischer Absolventen deutscher Hochschulen zu erfahren und im direkten Kontakt zu chinesischen Fachkräften ihre Personalentscheidungen vorzubereiten. Basierend auf verschiedenen Beiträgen der Referenten informierten sich Unterneh-men und Studenten über die Facetten des Personaleinsatzes in China und des beruflichen Ein-stiegs auf dem chinesischen Arbeitsmarkt.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Berliner Volksbank durchgeführt. Andreas Mertke, Generalbevollmächtigter der Berliner Volksbank, verantwortlich für große Unternehmen und institutionellen Kunde sowie für das Auslandsgeschäft, betonte in seinem Grußwort, dass die Veranstaltung ein zukunftsweisendes Beispiel für das Engagement des Finanzinstituts im Rahmen von Entwicklungspartnerschaften darstellt. Die Veranstalter begrüßten insbesondere die Teilnahme und das Grußwort des Leiters der politischen Abteilung der chinesischen Botschaft, Xiaosi Li, und den informativen Beitrag von Jutta Ludwig, Delegierte des Delegiertenbüros der Deutschen Wirtschaft in Beijing, über Fragen und Probleme des wirtschaftlichen Engagements in China. Achim Johannsen vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) verdeutlichte die entwicklungspolitische Ausrichtung des Reintegrationsprogramms für Fach- und Führungskräfte. Die Fokussierung auf China steht im Einklang mit der deutschen entwicklungspolitischen Zielsetzung der Förderung von Ankerländern.
Im Rahmen des Reintegrationsprogramms des BMZ und der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) ist seit November 2005 der „Career Service China“ aktiv. In Kooperation mit dem Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft führt AGEF eine Arbeits- und Personalvermittlung durch, die speziell zwischen der Nachfrage der chinesischen Absolventen deutscher Universitäten und dem Bedarf der Arbeitgeber vermittelt. Studenten haben die Möglichkeit, sich über Fragen der beruflichen Reintegration im Heimatland zu informieren, sich als Bewerber zu registrieren und gezielt nach Stellenangeboten entsprechend ihrem Profil zu recherchieren. Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Stellenangebote kostenlos auf www.getjobs.net zu veröffentlichen und sich bei der Personalauswahl unterstützen zu lassen. Ziel ist die möglichst passgenaue Vermittlung von Kontakten zu Bewerbern.
Vor der Einrichtung des „Career Service China“ führte AGEF mehrere Studien zum Personalbedarf bei deutschen Unternehmen in China und zu den Qualifikationen und Berufsvorstellungen der Absolventen durch. Sie zeigten, dass die fachlichen, sprachlichen und persönlichen Qualifikationen, die die Studenten während ihres Studiums in Deutschland erwerben, eine wertvolle Ressource darstellen, die von den Unternehmen für die Etablierung von Schnittstellen zwischen Deutschland und China geschätzt wird. Die Studien können auf der Website www.getjobs.net im „Archiv China“ eingesehen werden.
Von den Qualifikationen der anwesenden Studenten und Absolventen konnten sich die Unternehmen während Jobbörse überzeugen. Eng wurde es im Foyer, als sie mit den Studenten in persönliche Gesprächsrunden über die Berufschancen in ihren Unternehmen gingen. Vor allem Studierende der Wirtschaft und Finanzen waren gefragt, ebenso Absolventen der Bereiche Architektur und Bauwesen sowie der Ingenieurwissenschaften. Während manche Unternehmen die Gespräche zur ersten Kontaktaufnahme nutzten und über Praktikums- und Diplomarbeitsmöglichkeiten sprachen, führten andere Firmen bereits konkrete Personalgespräche durch.
Die Resonanz auf die Veranstaltung und das Angebot des „Career Service China“ war auf beiden Seiten positiv. Verschiedene neue Stellenangebote konnten direkt im Anschluss auf der Webseite veröffentlicht werden. Mit weiteren Unternehmen wurde vereinbart, geeignete Bewerberprofile auf ihre Anfragen zu übermitteln und direkten Kontakt zu den Studenten und Doktoranden herzustellen.
Die Veranstaltung sollte nach dem Feedback vieler Teilnehmer eine Fortsetzung finden, so dass im Mai 2006 eine weitere Veranstaltung in einer anderen deutschen Stadt geplant ist. Damit einhergehend wird eine Informationsreihe an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen stattfinden, bei der die Absolventen mit dem Angebot des „Career Service China“ vertraut gemacht werden. Genaue Informationen können der Webseite www.getjobs.net unter dem Link „Kalender“ entnommen werden.
Unternehmen, die Interesse an der Veröffentlichung von Stellenangeboten und der Suche nach geeigneten chinesischen Absolventen deutscher Hochschulen haben, können sich auf der Webseite www.getjobs.net unter dem Link „Stellen“ über das Verfahren informieren. Studenten, die an der Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Stellen interessiert sind, erhalten Informationen zum Verfahren unter den Links „Bewerber“. Gern können Sie jederzeit Kontakt zu uns aufnehmen:
AGEF Berlin
Königswinterstraße 1
D – 10318 Berlin
Tel.: +49-(0)30-501085-0
Fax: +49-(0)30-5097804
E-Mail: info@agef.de
Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Antje Löser. |
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